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Kategorie: Kompressor

Vergleichstest: Multitalente


Sieben ölgeschmierte 50-Liter-Kompressoren im Test

Kompressor: Multitalente, Bild 1
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Beinahe jeder Heimwerker träumt von einem Kompressor. Doch welchen soll man kaufen, der Markt ist groß und unübersichtlich. Wir haben sieben Kompressoren mit 50-Liter-Tanks getestet. Damit lässt sich schon eine Menge machen.

Warum 50 Liter?


 Klar, so ein 50-Liter-Kompressor ist schon relativ groß. 50-Liter-Tankvolumen geben dem Gerät jedoch die nötigen Reserven, um auch luftintensive Werkzeuge betreiben zu können. Der Markt für Druckluftwerkzeuge ist nämlich sehr umfangreich. Prinzipiell kann man sagen, dass jedes Gerät, das es als Elektrowerkzeug gibt, auch in einer Druckluft-Variante angeboten wird. Tacker, Nagler, Schrauber, Sägen und natürlich Lackierpistolen sind nur einige Beispiele für Druckluftwerkzeuge. Beispiel Schlagschrauber. So ein Gerät hat kurzzeitig einen recht hohen Luftbedarf. Mit weniger als einem 50-l-Luftvorrat kann man kaum das ganze Potenzial des Schraubers nutzen.

Kompressor: Multitalente, Bild 2Kompressor: Multitalente, Bild 3Kompressor: Multitalente, Bild 4Kompressor: Multitalente, Bild 5Kompressor Aircraft Airstar 401/50 im Test, Bild 6Kompressor Scheppach HC53DC im Test, Bild 7Kompressor Knappwulf KW3150 im Test, Bild 8Kompressor Güde 415/10/50 N im Test, Bild 9Kompressor Einhell TE-AC 400/50/10 V im Test, Bild 10Kompressor Silverline 357345 im Test, Bild 11Kompressor GMC GAC1500 im Test, Bild 12
     

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Unterschiedlicher Luftbedarf


Grundsätzlich sollte man sich vor der Anschaffung eines Kompressors ein paar Gedanken über die Geräte machen, die damit betrieben werden sollen. Wie oben beschrieben, benötigt ein Schlagschrauber in der Regel kurze, jedoch starke Luftimpulse. Bei festsitzenden Schrauben können diese Impulse jedoch auch schon mal länger erforderlich sein. Für einen Tacker gilt Ähnliches. Bei anderen Geräten wie z.B. dem Reifenfüller steht eher die lieferbare Luftmenge, also das Volumen im Vordergrund. Eine Lackierpistole benötig deutlich weniger Druck. Der Luftstrom sollte jedoch für eine gleichmäßige Lackierung konstant bleiben. Mit einem 50-l-Kessel ist man da gut unterwegs. Bei der Auswahl von Werkzeugen sollte man also immer einen Blick auf den Luftbedarf und den nötigen Volumenstrom des Werkzeugs haben, denn sonst leidet das Ergebnis.   

Öl oder ölfrei


Für unseren Test haben wir ölgeschmierte Kompressoren bestellt. Diese sind prinzipiell etwas einfacher aufgebaut, lassen sich jedoch einfach in Eigenleistung warten. Wie beim Automotor sind regelmäßige Kontrolle und regelmäßig ein Ölwechsel angesagt. Die Intervalle hierfür und die nötig Öl-Qualität finden sich in der Bedienungsanleitung.     

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Ölzwang für Werkzeuge


Alle Werkzeuge mit bewegter Mechanik wie z.B. Schlagschrauber brauchen Öl, um den Verschleiß zu minimieren. Die Schmierung kann entweder direkt am Gerät durch Einfüllen einiger Tropfen Öl erfolgen oder bequem per Nebelöler, der als Zubehör am Kompressor angeschlossen wird und das Werkzeug dann dauerhaft mit einem leichten Ölnebel schmiert. Es versteht sich von selbst, dass für Lackierarbeiten der Nebelöler abgebaut wird, und ein anderer Luftschlauch verwendet wird.     


So testet Heimwerker Praxis


Neben der Erstmontage bewerten wir auch die Transportfreundlicheit der Geräte, denn schließlich werben die Hersteller mit der Mobilität. Bei diesem Punkt gibt es für alle Hersteller Verbesserungspotenzial, denn bei allen sind die Griffhöhen nur für kleine Menschen geeignet. Am besten kommt dabei noch der Testsieger daher, dessen Griffbügel recht lang ist. Bei den anderen Geräten kommen die Füße gerne mal mit dem Kessel in schmerzhaften Kontakt. Da es sich um ölgeschmierte Maschinen handelt, haben wir auch die Wartung wie Ölstandskontrolle und Ölwechsel bewertet. Auch hier gibt es Verbesserungsmöglichkeiten. Am wichtigsten sind uns jedoch die Arbeitsleistungen. Die sind bei allen Kompressoren ordentlich und geben in den einzelnen Klassen keinen Anlass zur Kritik.  

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Autor Jörg Ueltgesforth
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Datum 01.11.2019, 09:01 Uhr
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