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Kategorie: Zubehör Elektrowerkzeuge Netzbetrieb

Einzeltest: Maija Fräsring 125 mm 85Z/30° Stahl


Maija Fräsring 125 mm 85Z/30° für Stahl

Zubehör Elektrowerkzeuge Netzbetrieb Maija Fräsring 125 mm 85Z/30° Stahl im Test, Bild 1
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Beim Bearbeiten von Stahl kommen heute in den allermeisten Fällen Fräsautomaten zum Einsatz. Sobald mit Handmaschinen gearbeitet wird, weicht man aufs Schleifen aus. Mit den Fräsringen von Maija Frästechnik kann man Metall auch mit der „Flex“ fräsen.   

Wenn es darum geht, als Vorbereitung für eine Schweißnaht eine Fase anzubringen, eine fertige Schweißnaht nachzuarbeiten oder einfach darum, die Passung zwischen Werkstücken nachzuarbeiten, greift man im Allgemeinen auf Winkelschleifer und Schrupp- bzw. Fächerscheibe zurück. Die Scheiben sind preiswert, die Handhabung ist einfach, die Nachteile sind bekannt: Das Werkstück wird heiß, Staub aus Metall und Schleifscheibenabrieb erfüllt die Luft und schlägt sich im Umfeld des Arbeitsplatzes und auf dem Werkstück nieder. Den Staub in der Luft atmet man ein, das Werkstück muss nach der Arbeit mit der Schleifscheibe gründlich gereinigt werden, damit die Schweißnaht nicht verunreinigt oder die Weiterbearbeitung, z.B.

Zubehör Elektrowerkzeuge Netzbetrieb Maija Fräsring 125 mm 85Z/30° Stahl im Test, Bild 2Zubehör Elektrowerkzeuge Netzbetrieb Maija Fräsring 125 mm 85Z/30° Stahl im Test, Bild 3
die Oberflächenbeschichtung, behindert wird. Bei intensivem Einsatz ist die Schleifscheibe schnell „runter“ und man muss die Arbeit unterbrechen, um eine neue Scheibe zu montieren. Als Alternative zum Schleifen mit allen seinen Nachteilen hat Maija Frästechnik spezielle Fräsringe für Winkelschleifer entwickelt.     

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Ausstattung


Die Maija Fräsringe bestehen aus Hartmetall und sind mit einer speziellen Verzahnung versehen. Zahnzahl und -geometrie sowie ggf. spezielle Beschichtungen hängen davon ab, welches Material bearbeitet werden soll. Aktuell bietet Maija Frästechnik Frässcheiben für Alu, Buntmetalle, Stahl, Edelstahl, Titan, Kunststoff und Holz an. Die meisten Fräsringe gibt es in den Durchmessern 70 mm, 116 mm und 125 mm. Zur Montage an einem üblichen Winkelschleifer benötigt man noch eine Universal- Aufnahme, die auf der M14-Spindel des Winkelschleifers montiert wird und den Fräsring aufnimmt. Maija Frästechnik gibt an, dass sich die Fräsringe sieben bis acht Mal nachschleifen lassen. Zusammen mit der hohen Standzeit der Ringe kann ein Fräsring in seinem Lebenszyklus bis zu 5000 Schleifscheiben ersetzen. Das relativiert die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten schnell. Im Test hatten wir den 125-mm-Fräsring Artikelnummer 020215015 mit 85 Zähnen und 30°-Verzahnung, der zum Fräsen von Stahl ausgelegt ist, zusammen mit der passenden M14-Aufnahme für Winkelschleifer.     

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Praxis


Maija Frästechnik empfiehlt, den Stahl-Fräsring mit maximal 2.500 U min- 1 einzusetzen. Da der Fräsring samt Aufnahme über 1 kg wiegt, sollte man einen kräftigen Winkelschleifer verwenden, der für niedrige Drehzahlen ausgelegt ist und am besten über eine elektronische Drehzahlregelung/Konstanthaltung verfügt. Maija empfiehlt passende Druckluftgeräte, die das Unternehmen auch im Angebot hat. Wir haben den Fräsring auf einem elektrischen Gerät montiert. Der erste Unterschied zur Schleifscheibe fällt schon beim Einschalten auf: Der Winkelschleifer braucht einen Moment länger, bis er die massive Frässcheibe auf Touren gebracht hat. Führt man die Scheibe an das Werkstück heran, machen sich die Kreiselkräfte bemerkbar – hier rotiert 1 kg Hochleistungsstahl mit 125 mm Durchmesser bei 2.500 U min-1. Das verursacht allerdings höchstens eine kurze Irritation des Anwenders. Bei der Arbeit überzeugt der Maija Fräsring dann auf der ganzen Linie. Er liefert einen hohen Abtrag, die Funkenbildung ist gegenüber einer Schleifscheibe deutlich reduziert und anstelle von Staub entstehen hauptsächlich gröbere Späne, die sich später leicht aufkehren lassen. Gesundheits- oder gar explosionsgefahr durch Staub besteht bei der Arbeit nicht. Der Fräsring hinterlässt eine saubere, glänzende Oberfläche, mit der man sofort weiterarbeiten kann. Ein weiterer positiver Effekt des Fräsens ist, dass sich das Werkstück deutlich weniger erwärmt als bei der Arbeit mit der Schleifscheibe. Durch die hohe Standzeit kann darüber hinaus lange gearbeitet werden, ohne dass man eine abgenutzte Scheibe austauschen muss. Auch bleibt die Geometrie des Fräsringes über seinen gesamten Einsatzzeitraum konstant, während sich der Durchmesser einer Schleifscheibe und die Form ihrer Schleifkante durch die Abnutzung ständig ändern.    

Fazit

Der Maija Fräsring für Stahl ist eine echte Innovation. „Fräsen mit der Flex“ lohnt sich überall, wo Arbeits- und Gesundheitsschutz großgeschrieben werden, Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird und sauberes Arbeiten wichtig ist. Die zugegeben hohe Investition amortisiert sich bei intensivem Einsatz schnell.

Kategorie: Zubehör Elektrowerkzeuge Netzbetrieb

Produkt: Maija Fräsring 125 mm 85Z/30° Stahl

Preis: um 1180 Euro


4/2019
4.0 von 5 Sternen

Spitzenklasse
Maija Fräsring 125 mm 85Z/30° Stahl

Bewertung 
Funktion: 50%

Bedienung: 35%

Ausstattung: 15%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb: Maija Frästechnik, Ennepetal 
Preis: 1.180 Euro, Aufnahme M14 62 Euro, nachschleifen und neu beschichten ca. 400 Euro 
Hotline: 02333 8697705 
Internet: www.maija-fraestechnik.de 
Technische Daten
Durchmesser: 125 
Anzahl Zähne: 85 
Schneidenwinkel: 30° 
Geeigneter Werkstoff: Stahl 
+ Fräsergebnis 
+ Preis 
- nachschleifbar 
Klasse: Spitzenklasse 
Preis/Leistung: gut 
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Dr. Martin Mertens
Autor Dr. Martin Mertens
Kontakt E-Mail
Datum 16.04.2019, 09:01 Uhr
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