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Kategorie: Laubbläser / Laubsauger

Vergleichstest: Sieben Akku-Laubbläser mit 18 Volt im Test


Besen war gestern

20011

Buntes Herbstlaub an den Bäumen kann bei entsprechendem Licht wunderschön aussehen. Leider fällt die Schönheit schon beim ersten Herbststurm vom Baum. Liegt das Laub auf den Wegen zum Haus oder zur Garage, kann es ganz schnell zur Gefahr werden, denn zusammen mit ein wenig Regen entsteht schnell ein rutschiger Untergrund, auf dem man leicht stürzen kann. Das Laub muss also weg. Jetzt schlägt die Stunde der Laubbläser. Unsere sieben Testgeräte mit 18-Volt-Akku-Antrieb kommen da gerade recht.

Noch vor einigen Jahren war der Benzinmotor der einzig sinnvolle Antrieb, wenn größere Flächen gereinigt werden sollten. Die ebenfalls verfügbaren netzbetriebenen Geräte waren durch das „Kabelanhängsel“ und den dadurch beschränkten Aktionsradius nur für kleine Flächen geeignet. Die heutigen Akku-Geräte werden natürlich alle mit Li-Ion-Akkus betrieben, die bei allen Testgeräten aus den jeweiligen Akku-Familien stammen und demzufolge in allen weiteren Akku-Maschinen des Herstellers betrieben werden können. Aus diesem Grund sind auch alle Testgeräte ohne Akku verfügbar.


Unsere Testgeräte


Mit „nur“ 18 Volt könnte man auf die Idee verfallen, dass die Maschinen nicht allzu leistungsstark sind. Klar, für die Reinigung großer Flächen ist mit Sicherheit ein zweiter oder auch ein dritter Akku nötig. Grundsätzlich zeigen sich die meisten Geräte von der Blasleistung jedoch durchaus in der Lage, auch große Mengen Herbstlaub zu beseitigen. Den Griff zum Zweit-Akku empfinden wir dabei überhaupt nicht als negativ, denn beim Benziner fragt auch niemand, wie oft bei der Arbeit nachgetankt werden muss. Auch für die Hersteller sind die 18-Volt-Geräte wichtig. Das zeigt sich unter anderem daran, dass die einzelnen Geräte mit topaktueller Technik aufwarten und zum Teil mit pfiffigen Ausstattungsdetails daherkommen. Außerdem hat sich die 18-Volt-Klasse in den letzten Jahren zum Standard entwickelt, denn hier lässt sich fast immer ein guter Kompromiss aus Leistung, Gewicht und Preis finden.


Verschiedene Motorkonzepte


Grundsätzlich setzen die Hersteller auf zwei verschiedenen Antriebskonzepte. Bosch, Einhell, Güde und Kärcher setzen auf ein Radialgebläse, das die Luft ansaugt, über einen schneckenförmigen Kanal beschleunigt und dann über das Blasrohr wieder ausstößt. Fuxtec, Ikra und Ryobi verzichten auf eine Umlenkung des Luftstroms. Hier wird die Luft hinten angesaugt, durch das Flügelrad beschleunigt und nach vorn ausgestoßen. Das Ganze erinnert an ein Düsentriebwerk, zumal Ryobi in den transparenten Gehäuseteil auch noch eine Kegelspitze eingebaut hat, um den Luftstrom zu beruhigen und ihm damit mehr Energie zu verleihen. Da steckt echte Ingenieursleistung drin.


Laubbläser und der Umweltschutz


Auch wenn die Geräte dank einfacher Handhabung und guter Arbeitsleistungen dazu verleiten, Garten und Hof blitzeblank zu reinigen, sollten sie an Kleingetier wie Käfer und Insekten denken, die den Winter gerne in Laub und Reisig verbringen. Lassen sie bitte an ein paar versteckten Stellen im Garten einen „gepflegten“ Laubhaufen liegen. Darüber freuen sich auch so nützliche Tiere wie Igel.

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Topp 1 ist natürlich die Reinigungsleistung. Die haben wir mit trockenem und leicht feuchtem Laub gecheckt. Topp 2 ist die Bedienung, dabei gilt unser Blick der Handlage von Griff und Schalter. Zur Handlage zählt auch die Gewichtsverteilung, denn mit dem Gerät soll nach vorn und unten gearbeitet werden, da ist eine leichte Kopflastigkeit des Blasrohrs durchaus erwünscht. Topp 3 ist die Geräuschentwicklung, denn Laubbläser sind in der Nachbarschaft eher unbeliebt, zumal der Einsatz in der Regel auch seine Zeit dauert. Darüber hinaus haben wir natürlich die Handhabung, den Akku-Wechsel oder auch die Ablagemöglichkeit in Arbeitspausen geprüft.

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Autor Jörg Ueltgesforth
Kontakt E-Mail
Datum 14.10.2020, 20:25 Uhr