Kategorie: Bohrmaschinen-Stationär

Tischbohrmaschine Optidrill DQ 20V von Optimum


Vielseitig und kraftvoll

Bohrmaschinen-Stationär Optimum Optidrill DQ 20V im Test, Bild 1
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Egal, ob Holz- oder Metallprojekte anstehen, bei beinahe allen Bauprojekten fallen Bohrarbeiten an. Klar, lassen die sich auch mit einem Akkuschrauber oder einer Bohrmaschine erledigen, wenn aber Präzision und 100 % senkrechte Bohrungen benötigt werden, ist eine Tischbohrmaschine wie die Optidrill DQ 20V von Optimum mehr als hilfreich.

Ausstattung: 

 
Bei der Optidrill DQ20* handelt es sich um eine klassische riemengetriebene Tischbohrmaschine. Die eingestellte Spindeldrehzahl wird in einem kleinen Display an der Vorderseite angezeigt. Verstellt wird die Drehzahl stufenlos über einen seitlichen Hebel. Der Drehzahlbereich reicht von 450 bis 2.500 1/min. Unterhalb des Displays finden sich der Ein- und Ausschalter sowie der Not-Ausschalter. Beim Bohrfutter kommt ein Schnellspannfutter mit einer Spannweite von 1 bis 15,9 mm zum Einsatz.

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Das Futter ist mit einem Morsekegel MK2 mit der Spindel verbunden. Der Pinolen-Hub über das dreiarmige Drehkreuz beträgt 80 mm. Hier findet sich auch der Einsteller für die Bohrtiefenbegrenzung. Die Ausladung, also der Abstand zwischen Bohrspindel und Standsäule beträgt 152 mm. Der Bohrtisch mit einer Arbeitsfläche von 243 x 243 mm verfügt über diagonale T-Nuten und kann sowohl in der Höhe als auch in der Neigung verstellt werden. Die Tischhöhe wird über eine Kurbel mit Zahnstange eingestellt. Die gut 580 mm lange Säule, die den Bohrkopf und den Tisch trägt, hat einen Durchmesser von 65 mm. Bei sehr hohen Bauteilen kann der verstellbare Bohrtisch zur Seite geklappt werden, um das Werkstück direkt auf der Bodenplatte zu platzieren.                   

Im Einsatz: 

 
Vor dem ersten Einsatz haben wir die Gradskalen für die Tischverstellung und Bohrtiefe geprüft. Beide sind justierbar.

Bohrmaschinen-Stationär Optimum Optidrill DQ 20V im Test, Bild 3
Mit dem Hebel an der linken Maschinenseite wird die Spindeldrehzahl stufenlos eingestellt
In unserem Fall mussten wir jedoch keine Korrekturen vornehmen. Das spricht für eine saubere Montage im Werk. Also los: Bohrer einspannen, das geht dank des großen und griffigen Bohrfutters ganz schnell, Werkstück auflegen und festspannen, in unserem Fall eine 12 mm dicke Baustahlplatte, und die Tischhöhe einstellen. Dank der Handkurbel an der Säule klappt das einfach und präzise. Bei einfachem Baustahl bohren wir mit 4 mm und 1.800 1/min vor. Das stellt die Maschine logischerweise vor keine Herausforderung. Was auch für die größere 10-mm-Bohrung gilt, die wir als Zielgröße hatten. Hierfür sind 600 bis 800 1/min angeraten. Früher musste man zum Drehzahlwechsel erst den Riemen im Getriebekasten auf ein anderes Riemenscheibenpaar umlegen. Das hat gedauert. Bei der Tischbohrmaschine Optidrill DQ20 werden die variablen Riemenscheiben bei laufender Spindel einfach per Handhebel auf den passenden Durchmesser eingestellt, die Drehzahl kann dabei am Display abgelesen werden. Diesen Vorgang die Tastatur einzugeben, dauert deutlich länger als das Einstellen der Drehzahl. Ein wichtiger Punkt bei allen Maschinen, die mit einer beweglichen Bohrspindel arbeiten, ist der Rundlauf der Spindel, insbesondere bei tieferen Bohrungen mit kleinen Durchmessern. Wenn hier bei ausgefahrener Spindel Spiel fühlbar ist, ist eine Reparatur fällig.  Aber auch in diesem Punkt überzeugt uns die DQ20V. Auch weitere Bohrproben mit größeren und kleineren Durchmessern in Alu und Edelstahl und mit anderen Werkstoffen hat die Maschine sauber erledigt. Jobkritik gibt‘ s also nicht. Für die Verarbeitung gibt es aber Abzüge. Beide Auflageflächen sind zwar sauber geschliffen und mit Nuten für T-Steine versehen, das Drumherum zeigt aber das unbearbeitete und einfach überlackierte Gussmaterial. Bei einer Maschine für ca. 650 Euro Listenpreis darf man hier eine ansprechendere Optik erwarten. 

Fazit

Egal, ob für die heimische Hobbywerkstatt oder den kleineren Handwerksbetrieb: Eine solide Tischbohrmaschine wie die Optidrill DQ 20V aus unserem Test gehört einfach zur Ausstattung, um saubere Arbeit abzuliefern. Denn in diesem Punkt haben wir nichts zu kritisieren. Insbesondere wenn Arbeiten mit wechselnden Drehzahlen anstehen, zeigt sich die hier verbaute Schnellverstellung per Hebel von ihrer besten Seite.

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Kategorie: Bohrmaschinen-Stationär

Produkt: Optimum Optidrill DQ 20V

Preis: um 630 Euro (Aktion)

Ganze Bewertung anzeigen


9/2026
5.0 von 5 Sternen

Oberklasse
Optimum Optidrill DQ 20V

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Weitere Informationen Optimum Optidrill DQ 20V
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Bewertung 
Bohren: 50%

Rundlauf: 20%

Bedienung: 20%

Ausstattung: 10%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb: Stürmer Maschinen, Hallstadt 
Preis: 630 Euro (Aktion) 
Telefon: 0951 96555-55 
Internet: www.stuermer-maschinen.de 
Technische Daten
Abmessungen (L x B x H): 581 x 397 x 957 mm 
Gewicht: ca. 41 kg 
Bohrer Spannbereich: 1 – 16 mm 
Verstellb. Bohrtisch:
Arbeitsfläche 243 x 243 mm 
T-Nuten: diagonal, 14 mm Breite 
Schwenkbereich seitlich: 360° 
Neigung: 45° 
Traglast: 15 kg 
Max Abstand Bohrspindel: 423 mm 
Drehzahlbereich: 450 - 2500 1/min 
Steuerung Drehzahlregelung:
Durchmesser Standsäule: 65 mm 
+ Drehzahleinstellung / 
- Detail-Verarbeitung 
Klasse: Oberklasse 
Preis/Leistung: Gut – sehr gut 
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Autor Jörg Ueltgesforth
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Datum 21.09.2026, 18:31 Uhr
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