Kategorie: Transportkarre

Einzeltest: Expresso 261 851 21


Expresso 261 851 21

Transportkarre Expresso 261 851 21 im Test, Bild 1
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Der Klassiker unter den „Transportfahrzeugen“ ist die Sackkarre. Ursprünglich für den Transport von Sackware entwickelt, haben moderne Sackkarren mit dem Namensgeber aus Holz nur noch wenig zu tun. Ein gutes Beispiel dafür ist die Sackkarre von Expresso, die wir zum Test erhalten haben.

Der Klassiker unter den „Transportfahrzeugen“ ist die Sackkarre. Ursprünglich für den Transport von Sackware entwickelt, haben moderne Sackkarren mit dem Namensgeber aus Holz nur noch wenig zu tun. Ein gutes Beispiel dafür ist die Sackkarre von Expresso, die wir zum Test erhalten haben.  

Ausstattung  


Expresso bietet auf seiner Internetseite eine Vielzahl verschiedener Karren an. Hier handelt es sich aber nur um die Basis-Produkte. Die ganz nach Bedarf individualisiert werden können. Basis unserer Test-Karre ist das Modell 261 851 21.

Transportkarre Expresso 261 851 21 im Test, Bild 2Transportkarre Expresso 261 851 21 im Test, Bild 3Transportkarre Expresso 261 851 21 im Test, Bild 4Transportkarre Expresso 261 851 21 im Test, Bild 5Transportkarre Expresso 261 851 21 im Test, Bild 6
Diese wurde mit der kleinen, klappbaren Schaufel und grauen Polyurethan-Rädern ausgestattet. Das ergibt einen Gesamtpreis von knapp 640 Euro. Grundsätzlich gehört zur Basisausstattung die klappbare Schaufel und der klappbare Korpus. Auffällig ist die Modulare Bauweise der Karre aus verschraubten Kunststoff und Aluteilen. Im Schadensfall oder bei Nutzungsänderungen können Teile einfach mit handelsüblichen Werkzeugen ausgetauscht werden. Ein solches System zu ersinnen kostet natürlich Geld, was man auch bei der Preisfindung merkt. 

Im Einsatz  


Beginnen wir bei den von Expresso so genannten Ohrengriffen.

Transportkarre Expresso 261 851 21 im Test, Bild 3
Die stabilen Ohrengriffe sind zu Anfang gewöhnungsbedürftig
Die Liegen komplett innerhalb der Rahmenabmessungen. Das ist zuerst etwas ungewöhnlich. Man hat die Griffe jedoch zum einen sehr sicher in der Hand und zu anderen besteht durch den nicht vorhandenen Überstand eine deutlich geringere Gefahr für Handverletzungen. Außerdem ermöglicht die Griffposition noch eine bessere Manövrierbarkeit in engen Gängen oder Treppenabgängen. Apropos Treppenabgänge. Unserer Karre fehlen die Gleitkufen, die aber als Zubehör erhältlich sind und schnell selbst angebracht werden können. Beim Fahren gefällt die Karre durch ihre extrem leichtlaufenden Räder, die mit gekapselten Kugellagern versehen sind. Thema Räder, hier hat man die Wahl zwischen dem klassischen luftgefüllten Rad und einem Kunststoffrad aus Polyurethan, das in grau oder schwarz erhältlich ist. Die passende Auswahl hängt von mehreren Faktoren ab. Werden empfindliche Dinge auch über längere Strecken transportiert, sind Lufträder zu empfehlen, denn die bieten eine bessere Federwirkung, schonen auch die Handgelenke des Fahrers. Die Kunststoffreifen empfehlen sich auf glattem „Geläuf“ und wenn die Karre nicht regelmäßig genutzt wird, denn Luftreifen verlieren bei langer Standzeit immer ein wenig Luft. Bei Indoor-Nutzung empfehlen sich zudem die grauen Räder, denn die hinterlassen keine Spuren und Standmarken an den Abstellpunkten. Ein wenig skeptisch waren wir, beim ersten Blick auf die Klappmechanik. „Alles nur Kunststoff“ lautete ein erster Kommentar. Richtig, aber wenn’s der richtige Kunststoff ist, gibt’s nichts auszusetzen. Bei Airbus sind Seitenleitwerke aus Kohlefaser, bei Boeing ganze Rümpfe und das sind auch „nur“ teure Kunststoffe. In der Praxis merkt man dann auch nur minimales Spiel im Gelenk, das bei Belastung ganz verschwindet. Dafür lässt sich die Karre leicht zusammenfalten und dank des geringen Gewichts prima im PKW verstauen.  

Fazit

Ja, deutlich über 600 Euro für eine Schaubkarre die beim Heimwerker nicht täglich gebraucht wird, das muss man wollen. Bei gewerblicher Anwendung auf jeden Fall ein Kauftipp, denn neben Reparaturfreundlichkeit im Schadensfall kann der Einsatzbereich durch an oder Umbau von Einzelteilen immer individuell angepasst werden. Für Heimwerker gibt’s auf jeden Fall preiswertere Alternativen, auch bei Expresso. Aber wie auch beim Akkuschrauber, Bohrhammer oder dem Profi Schraubenschlüsselsatz, am Ende macht sich auch hier Qualität bezahlt, denn eine Expresso-Karre ist ein Kauf für’s Leben und wer mal damit gearbeitet hat weiß wovon ich spreche.

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Kategorie: Transportkarre

Produkt: Expresso 261 851 21

Preis: um 650 Euro

Ganze Bewertung anzeigen


1/2026
5.0 von 5 Sternen

Spitzenklasse
Expresso 261 851 21

Bewertung 
Funktion: 50%

Transport: 10%

Bedienung: 20%

Ausstattung: 20%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb: Expresso, Kassel 
Preis (in Euro): um 650 Euro 
Hotline: 0561 9591-2199 
Internet: www.shop.expresso.de 
Technische Daten:
Material: Aluprofile, Kunststoff 
Tragkraft: 150 kg 
Gewicht: ca. 12 kg 
Höhe: 1100 mm 
Geklappte Höhe: 730 mm 
Gesamtbreite: 460 mm 
Räder: Luftbereifung, weitere Räder als Zubehör 
+ konfi gurierbar / modulare Bauweise 
- min. Gelenkspiel 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung: gut – sehr gut 
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Jörg Ueltgesforth
Autor Jörg Ueltgesforth
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Datum 07.01.2026, 09:01 Uhr
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