Kategorie: Roboter-Rasenmäher

Einzeltest: Yardforce NX60i


Yardforce Rasenroboter NX60i mit App- Steuerung

Roboter-Rasenmäher Yardforce NX60i im Test, Bild 1
21574346_21574_2

Inzwischen hat jeder namhafte Gartengeräte-Hersteller mindestens einen Rasenroboter im Sortiment. Bei Yardforce sind es inzwischen mehr als 10 verschiedene Modelle. Die Bandbreite reicht dabei vom einfachen Modell, das täglich zur gleichen Uhrzeit seinen Dienst verrichtet, bis zum Komfortmodell mit App-Steuerung. Aus dieser Modellreihe haben wir den NX 60i zum Test eingeladen.

Ausstattung


Die „60“ in der Typbezeichnung steht, wie Sie wahrscheinlich schon vermutet haben, für eine empfohlene Flächengröße von 600 m². Die Messerscheibe der Maschine ist mit drei lose aufgehängten Wendemessern bestückt. Durch die bei der Rotation wirkende Fliehkraft erzielen die Messer eine Schnittbreite von 180 mm. Die Fahrstrecken des Mähers sind chaotisch. Im Lieferumfang sind neben dem Installationszubehör wie Draht, Heringe und Ladestation noch drei Ersatzmesser und zwei Verbinder zur Beseitigung von Kabelunterbrechungen enthalten.

Roboter-Rasenmäher Yardforce NX60i im Test, Bild 2Roboter-Rasenmäher Yardforce NX60i im Test, Bild 3Roboter-Rasenmäher Yardforce NX60i im Test, Bild 4Roboter-Rasenmäher Yardforce NX60i im Test, Bild 5
Das Gerät kann ganz nach Bedarf direkt am Mäher programmiert werden. Es ist jedoch auch die Möglichkeit der Steuerung per Smartphone App.  

Installation und Arbeit


Die Installationsroutine unterscheidet sich kaum von anderen Marken. Die längste Zeit nimmt dabei wohl das Verlegen des Führungsdrahts in Anspruch. Wie bei allen Rasenrobotern empfiehlt sich auch hierbei das vorherige „Studium“ der gut gemachten Bedienungsanleitung. Besonders die Draht abstände zu Hindernissen oder zur Rasenkante sollten stimmen sonst kann sich der Mäher insbesondere in Kurven schon mal festfahren. Ein, zwei Zentimeter Abweichung von der empfohlenen Distanz spielen keine Rolle.

Grundsätzlich sollte der Abstand jedoch eingehalten werden, denn nachträgliches Verlegen des Drahts ist immer nervig. Ist die Ladestation platziert und der Draht verlegt, können ganz Eilige schon mal die Grunddaten wie Datum und Uhrzeit über das Gerätedisplay eingeben. Dann genügt ein Druck auf die Starttaste und die Maschine beginnt mit dem Mähen. Weil herstellerseitig bereits für jeden Tag ein Arbeitsfenster vorprogrammiert ist. Sie können jedoch auch einen ganz eigenen Mähkalender programmieren. Das geht entweder direkt an der Maschine oder noch bequemer über die das Smartphone, wenn der Mäher mit der entsprechenden App gekoppelt ist. um die App im Appstore der Smartphone Anbieter zu finden ist auf dem Karton ein QR-Code abgedruckt. Der wird einfach gescannt und schon ist man an der passenden Stelle im App-Store. So erspart man sich langwieriges Suchen, zumal die App mit dem Namen „Cloud Hawk“ bei manueller Suche nicht so ohne weiteres mit den Yardforce Robotern in Verbindung gebracht wird. Die Führung durch die Installation ist in Ordnung, es kann jedoch trotzdem ein paar Versuche benötigen, bis Smartphone und Roboter sich gefunden haben. Etwas tricky war es die Seriennummer auf dem Mäher zu finden, die zur eindeutigen Geräteidentifikation benötigt wird. Sie befindet sich unter dem QR-Code, der auf das Typenschild aufgedruckt ist.

Werfen wir einen Blick auf das Mähergebnis. Das ist grundsätzlich in Ordnung. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Messer immer scharf sind sonst wird der Schnitt fransig. Stellt sich dieser Effekt ein, wird es Zeit die Messer zu wenden. Laut Hersteller soll dies nach ca. 5 Monaten erforderlich sein. Es empfiehlt sich jedoch eine regelmäßige monatliche Kontrolle. Wie bei allen Robotern mit Fliehkraft- Messern wird auch der Betrieb des NX60i von einem leisen Messer- Rasseln begleitet. Das ist jedoch nicht störend, und fällt nur demjenigen auf, der das Laufgeräusch von Festmesser- Robotern kennt. Am Mähergebnis des Roboters haben wir nichts auszusetzen. Das Gerät mäht zu den vorgegebenen Zeiten und sorgt schon nach kurzer Zeit für einen gleichmäßig gewachsenen Rasen.   

Fazit

Der NX60i von Yardforce sorgt in kurzer Zeit für einen gepflegten Rasen. Besonders praktisch sind die zusätzlichen Ultraschall- Sensoren, die auf Hindernisse reagieren, die nicht durch den Kontaktdraht abgegrenzt sind, wie z.B. Kinderspielzeug, Haustiere und ähnliches. Diese werden dann einfach umfahren.

Kategorie: Roboter-Rasenmäher

Produkt: Yardforce NX60i

Preis: um 900 Euro


6/2022
5.0 von 5 Sternen

Oberklasse
Yardforce NX60i

Bewertung 
Funktion 60%

Bedienung 20%

Ausstattung 20%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Sumec, Willich 
Hotline 02154 8253251002 
Internet www.yardforce.eu 
Technische Daten
Akku: Li.Ion 28 V 2,85 Ah 
Schnittbreite 180 mm 
Flächeneignung Bis 600 m² 
Messer: 3 Wendemesser 
Netzwerkfähig: ja 
Auch ohne Netzwerk zu betreiben: ja 
Gewicht: ca. 9 kg 
+ einfache Inbetriebnahme / leise 
- App-Name 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung: gut - sehr gut 
Neu im Shop

ePaper Jahres-Archive, z.B. Klang & Ton

>> mehr erfahren
Jörg Ueltgesforth
Autor Jörg Ueltgesforth
Kontakt E-Mail
Datum 20.06.2022, 10:44 Uhr
kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
Jetzt laden (deutsch, PDF, 15.77 MB)
Unsere Partner:
Interessante Links:
  • www.hifitest.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • hifitest.de/shop/