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News Kategorie: Rund ums Haus
Rund ums Haus

Energieeffizienz bei Gebäuden: Verschärfte Anforderungen bei EnEV 2016

17.12.2015 16:54 Uhr von Ruth Wallhoff-Randerath

Ab 1.1.2016 ändert sich einiges: „Wärme+“ erklärt, was genau Bauherren ab Januar 2016 beachten müssen.

Bei einem Neubau ist der Standard seit mehr als zehn Jahren in der Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, geregelt. EnEV gibt vor, wie viel Energie ein neu errichtetes Gebäude maximal verbrauchen darf. „Ab 1. Januar 2016 werden die energetischen Anforderungen für Neubauten noch einmal verschärft“, erklärt Michael Conradi von der Initiative WÄRME+. „Diese erhöhten gesetzlichen Auflagen sind der nächste Schritt auf dem Weg zum sogenannten Niedrigstenergiegebäude, das ab dem Jahr 2021 in ganz Europa zum Standard werden soll.“ Was ändert sich nun konkret, diese Frage stellen sich viele. Die Initiative „WÄRME+“ist hier der richtige Ansprechpartner.

Regenerative Heiztechnik wird wichtiger

Die Anforderungen an den Wärmeschutz von Wohngebäuden steigen zum 1. Januar 2016. Mit Hilfe einer verbesserten Dämmung müssen dann die Energieverluste über die Gebäudehülle um 20 Prozent reduziert werden. Der zulässige Primärenergiebedarf zum Heizen, Lüften, Kühlen und für die Warmwasserbereitung sinkt hingegen um 25 Prozent. „Diese Vorgabe kann problemlos durch die Verwendung von regenerativen Heiztechniken wie etwa der effizienten Wärmepumpe erfüllt werden“, weiß der Experte von „WÄRME+“. Wärmepumpen nutzen zur Wärmeerzeugung größtenteils die kostenlose Umweltenergie aus dem Erdreich, Grundwasser oder der Luft. Nur etwa ein Viertel muss als Strom hinzugefügt werden. Die Wärmepumpe arbeitet vor Ort emissionsfrei und kann bei Nutzung von Öko-Strom sogar schon heute zu 100 Prozent mit regenerativen Energien betrieben werden.

Wer ist von den neuen Auflagen betroffen?

Grundsätzlich alle Bauherren, die ab 1. Januar 2016 entweder den Bauantrag oder die Bauanzeige bei der zuständigen Behörde einreichen. Auch bei nicht genehmigungspflichtigen Bauvorhaben, beispielsweise Gartenlauben, greift die verschärfte EnEV. Bestandsgebäude sind hingegen nicht von den neuen gesetzlichen Auflagen betroffen.

Wer Informationen über Förderprogramme und Zuschussmöglichkeiten sucht, findet diese bei der „Initiative WÄRME+“ in der Förderdatenbank unter http://www.waerme-plus.de.

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Ruth Wallhoff-Randerath
Autor Ruth Wallhoff-Randerath
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Datum 17.12.2015, 16:54 Uhr