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Kategorie: Lacke und Lasuren

Vergleichstest: Schick, Schützend, Umweltschonend


Fünf umweltfreundliche Holzlasuren für innen und außen im Vergleich

Lacke und Lasuren: Schick, Schützend, Umweltschonend, Bild 1
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Umweltschutz liegt im Trend. Gut so! In Haus und Garten werden vermehrt nachhaltig und schnell wachsende Holzsorten aus europäischen Beständen verwendet. Doch Weichholz muss geschützt werden. Auch hier setzen sich umweltfreundliche Produkte durch. Wir haben fünf besonders umweltverträgliche Holzlasuren verglichen.

Weichholz wächst schnell, bindet dabei CO2 und eignet sich als Material für Bauten, Möbel und Spielzeuge im Innen- und Außenbereich. Allerdings reagiert es empfindlich auf Nässe, ungeschützte Oberflächen verschmutzen schnell und im Außenbereich setzen UV-Licht der Sonne und biologische Einflüsse – etwa Algen und Moose, Pilze und Insekten – dem Holz zu. Mithilfe einer geeigneten Oberflächenbehandlung lasst sich Weichholz jedoch leicht und dauerhaft schützen. Vor allem im Außenbereich sind dazu seit langem Holzschutzlasuren im Trend. Sie lassen den Charakter des Holzes durchscheinen und schützen das Holz wirkungsvoll. Und natürlich lassen sich auch andere Hölzer als Weichholz mit Lasuren schützen. Waren manche Außenlasuren früher regelrecht giftig, weil sie Biozide enthielten, die Schimmel oder Algen „bekämpften“, haben strengere Umweltgesetze und ein verstärktes Umweltbewusstsein der Verbraucher dazu geführt, dass moderne Lasuren das Holz vor allem physikalisch schützen. Sie enthalten Füllstoffe, die sich in die Holzporen setzen und verhindern, dass hier Feuchtigkeit eindringt. Gleichzeitig lassen sie Wasserdampf durch, sind „diffusionsoffen“ und sorgen dafür, dass das Holz in einem natürlichen Bereich auf Schwankungen der Luftfeuchtigkeit reagieren kann. Dazu sind einige Lasuren durch natürliche Inhaltsstoffe leicht basisch eingestellt, was verhindert, dass sich Algen auf den Oberflächen ansiedeln. Andere Inhaltsstoffe gewährleisten einen UVSchutz. Die meisten modernen Holzlasuren sind so umweltfreundlich, dass sie auch völlig bedenkenlos im Innenbereich eingesetzt werden können.

Lacke und Lasuren: Schick, Schützend, Umweltschonend, Bild 2Lacke und Lasuren Auro Holzlasur Nr. 160 im Test, Bild 3Lacke und Lasuren Biofa Holzlasur Art.-Nr. 5101 im Test, Bild 4Lacke und Lasuren PNZ Holz-Lasur für Innen und Außen im Test, Bild 5Lacke und Lasuren Schöner Wohnen Pep Up Outdoor Lasur im Test, Bild 6Lacke und Lasuren Wilckens Holzlasur im Test, Bild 7
Einige sind aufgrund ihrer hohen Speichel- und Schweißfestigkeit sogar für die Behandlung von Kinderspielzeug zugelassen. Ein weiterer Vorteil moderner, umweltverträglicher Lasuren ist, dass sie kaum riechen. Das macht sie für die Indoor-Anwendung genauso attraktiv wie für den Außeneinsatz.        

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Unser Testfeld  


Wir haben ausschließlich umweltfreundliche Lasuren in unser Testfeld genommen. Diese sind zum Teil so umweltfreundlich, dass der „Blaue Engel“ ausgedient hat. Einige Hersteller verordnen sich weit strengere Umweltauflagen, als der Blaue Engel sie fordert. Die Lasuren im Test lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: Lasuren, die auf natürliche, nachwachsende und mineralische Rohstoffe wie zum Beispiel Leinöl setzen – die Lasuren von Auro, Biofa und PNZ – und solche, die petrochemische Acrylate als Bindemittel einsetzen – im Testfeld die Lasuren von Schöner Wohnen und Wilckens. Alle Lasuren können mit Wasser verdünnt werden. Was die Farben betrifft, haben wir die Hersteller gebeten, uns Testmuster in einem aktuell im Trend liegenden Grauton zu schicken. Die Farben fielen dabei recht unterschiedlich aus. Auch gibt es starke Unterschiede, wie weit die jeweiligen Lasuren decken oder die Holzmaserung durchschimmern lassen.         


So testet Heimwerker Praxis


Holzlasuren Lasuren werden sowohl zur Erstbehandlung von rohem Holz als auch zur Renovierung eingesetzt. Wir haben beide Anwendungsbereiche getestet. Für den Erstanstrich haben wir die Lasuren zwei Mal (mit einem Zwischenschliff) aufgetragen. Bei Lasuren, bei denen die Hersteller für den Außenbereich die Verwendung einer Grundierung empfehlen (Auro, Wilckens), haben wir zusätzlich ein Muster mit der jeweils empfohlenen Grundierung und zwei Lasurschichten angefertigt. Um einen Renovierungsanstrich zu simulieren, haben wir die Lasuren auf Testhölzer aufgetragen, die bereits mit einer weißen Wetterschutzfarbe gestrichen waren. Die alte Farbschicht haben wir angeschliffen und die mit den Lasuren des Testfeldes überstrichen. Bewertet haben wir, wie gut die Hersteller über Farbton und Anwendung ihrer Produkte informieren, wie sich die Lasuren verarbeiten lassen und wie gut die erzielte Oberfläche ist. Neben dem Erscheinungsbild haben wir bewertet, wie gut Wasser von den Oberflächen abperlt und wie gut sich Verschmutzungen wieder abwischen lassen.   

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