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Kategorie: Gewerbliche Werkzeuge

Einzeltest: Kwern Greenbuster Rider S


Greenbuster Rider S für Stiga Park Modelle mit Front-Mähwerk

Gewerbliche Werkzeuge Kwern Greenbuster Rider S im Test, Bild 1
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Was wir früher schlicht und einfach als Unkraut bezeichnet haben, heißt heute politisch korrekt Wildkraut. Doch Wildkraut hin oder her, wenn es zwischen den Fugen sprießt, sieht es einfach unschön aus und muss weg. Ebenfalls früher kam dann gerne mal die chemische Keule zum Einsatz.

Die dabei verwendeten Mittel haben jedoch oft nicht nur dem „Unkraut“ den Garaus gebracht. Solche Mittel sind heute Gott sei Dank verboten. Für die Pflege großer Flächen kommen heute unter anderem Wildkrautbürsten wie unser Testgerät von Kwern zum Einsatz.

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Ausstattung der Maschine


Die Bürste ist prinzipiell ein Vorsatz-Gerät für Aufsitzmäher mit Frontmähwerk. Sie ist mit passenden Aufnahmen für den jeweiligen Mäher lieferbar. In unserem Fall hat Kwern einen Mäher von Stiga aus der Park Baureihe mitgeliefert, den Park Pro 540 IX. Mäher dieser Baureihe eignen sich besonders für den Einsatz mit der Wildkrautbürste, doch dazu später mehr. Hier kurz die Eckdaten zum Mäher. Als Motor kommt ein Honda GXV 630 mit 14,3 kW (15,5 PS) Zum Einsatz. Die Leistung gelangt per Hydrostat-Getriebe an die vier angetriebenen Räder. Für gute Wendigkeit der Maschine sorgt eine Knicklenkung. Grundsätzlich ist die Maschine auf höchste Bedienerfreundlichkeit ausgelegt, denn alle Bedienelemente sind in einer Bedienkonsole rechts neben dem Fahrersitz zusammengefasst. Hier finden sich neben dem Gashebel auch die Hebe- und Senkhydraulik für das Anbaugerät sowie der Schalter zum Ein- und Ausschalten des Werkzeugs. Dafür kommt eine servicefreundliche elektromagnetische PTO-Kupplung zum Einsatz. Dank hydrostatischem Allradantrieb ist die Maschine auch bestens für unwegsames oder steiles Gelände geeignet.

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Ausstattung der Wildkrautbürste


Als nächstes schauen wir uns den „Hauptdarsteller“ dieser Geschichte an. Die Anbau- Wildkrautbürste Kwern Greenbuster Rider S. Für die Montage am Mäher kommen die werksseitige vorgesehenen Halter auf der Vorderachse zum Einsatz. Auch die Montage der Bürste erfolgt wie die Montage eines Mähwerks. Angetrieben wird die Bürste wie ein Mähwerk über einen Keilriemen. Die werksseitige Hebe und Senkautomatik des Mähers findet für die Bürste Verwendung. Von der Riemenachse wird die Kraft über drei voll gekapselte Winkelgetriebe und zwei Edelstahlwellen an die beiden Bürstenteller weitergegeben. Die gesamte Mechanik der Bürste wird von einem galvanisch beschichteten Rahmen getragen. Als Abdeckungen kommen Edelstahlbleche zum Einsatz. Die gewünschte Arbeitshöhe wird über die stufenlose Verstellung des Bürsten-Stützrads eingestellt. Bei den Bürsten stehen je nach Bedarf unterschiedliche Bürstentypen zur Auswahl. Praktisch dabei, die Bürstenbüschel sind jeweils im Dreierpack angeordnet und einzeln austauschbar.


Montage und Einsatz


Der mechanische Teil der Erstmontage gelingt dank der ausgeklügelten Aufnahmemechanik am Mäher in wenigen Minuten. Etwas nervig ist nur das Auflegen des Keilriemens, denn wie immer bei solchen Antrieben zeigt sich das Teil möglichst widerspenstig, so dass es zum Auflegen mehrerer Anläufe bedarf. Ist diese Hürde genommen gilt es nur noch den richtigen Aufnahmepunkt am Hebearm des Stiga-Mähers zu finden, denn mit gut 80 kg Gewicht ist die Bürste kein Leichtgewicht. Nachdem die Hebemechanik einwandfrei arbeitet gilt es nur noch am Stützrad der Bürste die richtige Arbeitshöhe zu finden und einzustellen. Dank der stufenlosen Verstellmöglichkeit ist das jedoch schnell getan. Wir haben den Rider S mit der Bürstenbestückung für die Grundreinigung versehen. Dabei sind jeweils zwischen den vier langen Bürstensätzen die sehr Flach eingestellt sind kürzere und steiler stehende Bürstenbüschel verbaut. Diese bringen mehr Druck auf den Boden und gelangen tiefer in Fugen und Ritzen. Für die sogenannte Unterhaltsreinigung, die in regelmäßigen Zeitabständen durchgeführt werden sollte, können entweder die steil stehenden Bürsten abgeschraubt werden, oder man hat gleich die Wechselteller die nur mit den langen Büscheln versehen sind zur Verfügung. Beim Kopfsteinpflaster auf unserem Verlagsgelände hat die Bürste anfängliche Zweifel an der Wirksamkeit schnell beseitigt. Trotz der sehr unebenen Fläche hat selbst in hartnäckigen Fällen eine zweite langsame Überfahrt genügt um den oberflächlichen Teil der Wildkräuter effektiv zu beseitigen. In ganz hartnäckigen Fällen haben wir den besonderen Vorteil genutzt, den die Kombi aus Knickgelenk und Frontmäher zu bieten hat: wir sind auf dem Bewuchs stehen geblieben und haben einfach das Lenkrad hin und her bewegt. Bedingt durch das Abknicken der Maschine in der Mitte hat das zur Folge, dass das Frontwerkzeug sich entsprechend dem Lenkeinschlag nach rechts und links bewegt. Das Ganze wirkt also ähnlich wie eine Scheuerbürste und erhöht so die Reinigungsleistung. Unser Verlagsparkplatz mit asphaltierten und gepflasterten Teilflächen sieht jetzt jedenfalls wieder Tip-Top aus. Das Schöne dabei ist, dass die ganze Aktion um ein Vielfaches schneller und gründlicher von der Hand geht als es in Handarbeit möglich wäre. Netter Nebeneffekt dabei, da die Maschine mit ihrer Arbeitsbreite von 135 cm auch „unbekrautete“ Flächen reinigt hat man auch gleich noch gründlich gefegt, was den guten Eindruck, den der Greenbuster Rider S hinterlässt, nur weiter stützt. Gibt’s denn gar keine Kritikpunkte? Nachdem es an der Arbeitsleistung nichts zu mäkeln gibt, haben wir uns die Verarbeitung des Greenbuster Rider S angesehen, und sind fündig geworden. Die Kanten des ansonsten stabil und gut verarbeiteten Geräts hätten durchaus noch eine Entgratung oder Abrundung erfahren dürfen. Auch die Befestigungsschrauben der Winkelgetriebe dürft en gern 10 mm kürzer sein. Beides würde die Verletzungsgefahr insbesondere beim An- und Abbau des Werkzeugs reduzieren. Diese Kritik ist jedoch „Meckern auf hohem Niveau“, denn meist trägt man bei dieser Arbeit Handschuhe.

Fazit

Die Anbau Wildkrautbürste Greenbuster Rider S von Kwern können wir rundum empfehlen. Insbesondere für Hausmeisterdienste bietet die Bürste eine Möglichkeit Flächen schnell und effektiv von Wildwuchs zu befreien. Wer schon einen Aufsitzmäher mit Frontmähwerk hat kann mit der Rider S den Einsatzbereich der Maschine deutlich erweitern. Wer gerade über die Anschaff ung einer solchen Maschine nachdenkt, sollte die Knicklenker von Stiga auf dem Zettel haben, denn die Kombi aus Greenbuster Rider S und einem Stiga Park Modell ist schon ziemlich gut.

Preis: um 2200 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Kwern Greenbuster Rider S

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Funktion: 60%

Bedienung: 30%

Ausstattung: 10%

Ausstattung & technische Daten 
Preis: um 2.200 Euro 
Vertrieb: Richter Vertrieb GmbH, Winsen-Luhe 
Hotline: 04171 84 81 621 
Internet: www.unkrautbürste.de 
Technische Daten
Antrieb: Testgerät: Stiga Park Pro 540 IX (weitere Marken und Geräte auf Anfrage) 
Bürstenantrieb: über Keilriemen und Wellengetriebe 
Arbeitsbreite: 135 cm 
Montage und Funktion: wie Frontmähwerk 
Lieferbares Zubehör: Verschiedene Bürsten, Spritzschutz (beidseitig montierbar) 
+ wartungsfreundlich / leicht zu bedienen 
Klasse: Spitzenklasse 
Preis/Leistung: gut - sehr gut 
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Jörg Ueltgesforth
Autor Jörg Ueltgesforth
Kontakt E-Mail
Datum 20.07.2021, 09:01 Uhr
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Topthema: Gut geschützt arbeiten
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