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Kategorie: Bandschleifer Netzbetrieb

Einzeltest: Robert Sorby Schleifmaschine ProEdge


Schärfen am laufenden Band

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Das Thema Schärfen ist für jeden relevant, der auf scharfe Klingen angewiesen ist. Besonders zur Bearbeitung von Holz gibt es verschiedenste Klingenformen mit unterschiedlichen Schneidwinkeln. Bandschleifmaschinen wie die ProEdge von Robert Sorby eignen sich dank ihrer Flexibilität für viele Klingen.

Beim Schärfen schwört der eine auf natürliche oder synthetische Schleifsteine, auf denen von Hand geschliffen wird, der andere führt die Klinge mal schnell am Stein der Doppelschleifmaschine vorbei. Ersteres ist besonders materialschonend, kostet dafür Zeit und braucht Übung, Letzteres geht schnell, ist recht grob und liefert selten die maximale Schärfe. Wer viel schärft und auch komplexere Klingenformen, etwa von Drechseleisen, schleifen will, greift deshalb gerne zu speziellen Schleifmaschinen. Hier kommen vor allem langsam laufende Schleifmaschinen mit drehenden Rundsteinen, die bei manchen Maschinen in einem kühlenden Wasserbad laufen, zum Einsatz. Maschinen mit runden Schleifsteinen haben allerdings zwei Probleme: Es ist schwierig, den richtigen Fasenwinkel einzustellen, und die Schneide wird nie perfekt plan, da ein runder Stein immer eine Wölbung schleift.

Ausstattung

Bei der Robert-Sorby-Pro-Edge-Schleifmaschine handelt es sich um eine Bandschleifmaschine, bei der das Band über eine absolut plane Schleiffläche läuft. Der Anschliff ist deshalb immer plan. Da die Schleiffläche gerade ist, kann man außerdem leicht den exakten Schleifwinkel einstellen. Die Pro Edge hat dazu einen Auflagetisch, dessen Anstellwinkel sich über eine etwas kauzigenglische Mechanik sehr präzise einstellen lässt. Für alle gängigen Fasenwinkel bietet die Mechanik Rastpunkte, sodass man eine Klinge immer im exakt gleichen Winkel nachschleifen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die 50 x 780-mm-Schleifbänder leicht wechseln kann. So kann man schnell die Körnung wechseln oder ein abgenutztes Schleifband gegen ein neues tauschen. Bei runden Schleifsteinen ist ein Wechsel der Steine aufwendig, die Schleifsteine sind teuer und sie müssen gelegentlich kalibiriert werden, um eine unterschiedliche Abnutzung auszugleichen. Der Pro Edge liegen in der Basisversion zwei Schleifbänder bei, ein Aluminiumoxid- Band Körnung 120 und ein Zirkonium- Band Körnung 60. Angetrieben werden die Bänder von einem soliden 375-Watt- Motor. Zum Lieferumfang gehört neben den zwei Schleifbändern noch das benötigte Bedienwerkzeug.

Darüber hinaus bietet Robert Sorby ein breites Spektrum weiterer Bänder an, darunter Keramik- und Diamant- Schleifbänder oder auch „Trizact“- Schleifbänder bis zur Körnung 3000. Das Zubehörsortiment reicht von verschiedenen Schleifführungen für alle möglichen Klingengeometrien bis hin zu Schwabbelund Abziehscheiben, die zusätzlich an der Motorwelle montiert werden können.

Preis: um 420 Euro

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Robert Sorby Schleifmaschine ProEdge

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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