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Kategorie: Schweißgeräte

Vergleichstest: Vier Heimwerker-Schweißgeräte im Vergleich


Heiße Verbindung

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Für Heimwerker ist Schweißen eine der Königsdisziplinen. Metalle dauerhaft zu verbinden, ist eine Fähigkeit, die nur durch praktische Übung erworben werden kann. Wir haben vier Elektroden-Schweißgeräte getestet.

Für Heimwerker ist das Schweißen interessant, wenn zum Beispiel Halterungen aus Metall benötigt werden, die im Handel nur schwer erhältlich sind. Mit ein paar gekonnten Nähten ist ein Halter schnell hergestellt.

Heimwerkergeräte


In der Industrie gibt es viele unterschiedliche Schweißverfahren. Für Heimwerker sind jedoch in der Regel nur zwei interessant: Elektroden- und Schutzgasschweißen. Das Schutzgasschweißen lässt sich hier noch einmal aufteilen in „Schweißen mit einer Metallelektrode“ die beim Schweißen immer kürzer wird und deshalb als Draht von einer Rolle nachgeführt wird, und das „Schweißen mit einer Wolfram-Elektrode“ (WIG), deren Schmelzpunkt höher liegt als die Temperatur des Lichtbogens, sodass ein Abschmelzen unterbleibt. Hier wird der Schweißdraht von Hand zugeführt.

Unser Testfeld


In unserer Testeinladung hatten wir den Herstellern eine Preisspanne bis 300 Euro für ein Elektrodenschweißgerät vorgegeben. Wir haben vier Geräte, zwei Einstiegsklasse- und zwei Oberklassegeräte, erhalten. Die Maschinen der Einstiegsklasse sind auch in der Lage, als WIG-Geräte zu arbeiten. Alle Geräte sind Inverterschweißgeräte die elektronisch Schweißspannung und -ströme erzeugen.

Vor und nach dem Schweißen


Beim Schweißen werden viele verschiedene Nähte unterschieden. Doch für alle gilt, je weniger Rost und Beschichtungsrest sich auf der Oberfläche befinden, desto besser startet der Schweißvorgang. Daher sollten vor Beginn der Arbeiten die Bereiche, in denen geschweißt werden soll, gründlich mit einem Winkelschleifer oder einer Drahtbürste gereinigt werden. Doch Achtung, nur die Oberfläche reinigen und genug Material zum Schweißen übrig lassen. Beim Elektrodenschweißen bildet sich eine Schlackehaube über der Schweißstelle, die mit ein paar kräftigen Schlägen des Schweißhammers entfernt werden kann. Zum Schluss wird die Schweißnaht noch mit einem Winkelschleifer plan geschliffen. Hierbei fällt auch auf, ob die Naht Lücken hat und/oder instabil ist.

So testet heimwerker-test.de


Gerade das Schweißen ist eine Übungssache. Viel hängt hier von den Fähigkeiten und der Erfahrung des Schweißers ab. Doch auch die Geräte haben ihren Anteil am Ergebnis. Deshalb haben wir sowohl das Schweißverhalten der Maschinen als auch die Genauigkeit des eingestellten Schweißstromes geprüft. Dabei haben wir alle Geräte mit neuen Schweißelektroden des gleichen Herstellers betrieben. Natürlich haben wir auch die Bedienung und die Ausstattung der einzelnen Geräte begutachtet. Lediglich der WIG-Modus blieb bei der Prüfung unberücksichtigt, da nur Elektrodenschweißgeräte eingeladen waren und die Geräte mit dem WIG-Modus das Gas auch nur über das Schlauchpaket zuführten, ohne Anschluss am Gerät.

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Autor Dipl.-Ing. Olaf Thelen
Kontakt E-Mail
Datum 17.02.2020, 09:01 Uhr