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Kategorie: Sonstige Gartengeräte

Einzeltest: Kubota MK 5000


Echter Trecker

Sonstige Gartengeräte Kubota MK 5000 im Test, Bild 1
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Mit einem Gewicht von 1685 kg (in der Grundausstattung) und angetrieben von einem 2,4 Liter-Vierzylinder-Turbodieselmotor mit 49 PS  gehört der der Kubota MK 5000 schon zu den größeren Kompakt-Traktoren. In Verbindung mit dem Kubota Frontlader LA1065EC ergeben  sich zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Kubota entwickelt und baut seit 1959  Traktoren. Im Segment der Kompakt-Traktoren  ist  der  japanische  Multikonzern  ausgewiesener Spezialist. Egal ob in der  Forstwirtschaft, zum Bewirtschaften  eines  Reithofs oder auch in kleineren landwirtschaflichen Betrieben genießen die robusten Maschinen hohes Ansehen. So ist auch  der  Kubota  MK  5000  vielfältig  einsetzbar  – etwa zum Mähen, Fräsen, Pflügen, Heben, Ziehen und Spalten oder für Frontladerarbeiten.

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Ausstattung

Neben Gewicht und Motorleistung werden an einen leistungsfähigen Kleintraktor  heute noch deutlich mehr Ansprüche gestellt, damit er möglichst vielseitig einsetzbar  ist.  Dem  wird  unser  Testgerät  vollauf  gerecht. Mit 425 mm Bodenfreiheit unter  der Vorderachse und seinem Allradantrieb  ist der Kubota MK 5000 auch in schwerem  Gelände  uneingeschränkt  einsetzbar.  Dank  Servolenkung  und  extrem  starkem Lenkeinschlag, der Wendekreis beträgt gerade einmal 2,7 Meter, so dass die Maschine selbst bei starker Belastung sehr wendig  ist. Der Heckkraftheber  mit  Dreipunktaufnahme der Kategorie I/II ist für hohe  Hubkräfte ausgelegt. Kubota gibt hier 1300  kg am Unterlenkerende an. Das sollte den  Betrieb  vieler  Anbaugeräte  ermöglichen.  Die komplette Hydraulikanlage ist für  hohe Leistungen konzipiert. Die Schwerlast-Hydraulikzylinder sind auf höchste  Belastungen und lange Haltbarkeit ausgelegt.

Sonstige Gartengeräte Kubota MK 5000 im Test, Bild 2Sonstige Gartengeräte Kubota MK 5000 im Test, Bild 3Sonstige Gartengeräte Kubota MK 5000 im Test, Bild 4Sonstige Gartengeräte Kubota MK 5000 im Test, Bild 5Sonstige Gartengeräte Kubota MK 5000 im Test, Bild 6Sonstige Gartengeräte Kubota MK 5000 im Test, Bild 7Sonstige Gartengeräte Kubota MK 5000 im Test, Bild 8
Die Gesamt-Pumpenförderleistung  der  Hydraulik  des  MK5000  liegt  bei  47,3  l/min,  der  maximale  Hydraulikdruck  beträgt 180 bar. Die Zapfwelle hat das gängi- ge Format 1 3/8 Zoll sechsteilig und bietet Umdrehungsgeschwindigkeiten von 540  und 2200 U/min. Seine Antriebskraft  gibt  der MK 5000 über ein synchronisiertes  4-Gang-Getriebe mit Untersetzung jeweils  in beide Fahrtrichtungen an alle Räder ab.  Die Transportgeschwindigkeit liegt bei 33  km/h.  Am Frontlader LA1065 erkennt man die  Erfahrung  von  Kubota  aus  dem  Baumaschinensektor.  Die  Hydraulikleitungen  liegen gut geschützt, die komplette Einheit  lässt sich in kürzester Zeit werkzeuglos  demontieren. Die Befestigung stützt sich  sowohl  nach  vorne  unter  dem  Motor  als  auch zur Hinterachse hin ab und gewährleistet so höchste Stabilität. Das auf den  MK  5000  abgestimmte  Anbauteil  bietet  eine maximale Hubhöhe von 2824 mm.  Die Schaufelaufnahme entspricht dem bei  kompakten Maschinen verbreiteten Bobcat-Standard.

Bedienung

Der Kubota MK 5000 ist ganz klar eine Maschine zum Aufsteigen und Loslegen. Die  Bedienung stellt dank der klaren Symbole  und der Farbkodierung keine Herausforderung  dar.  Lediglich  die  umfangreichen  Sicherheitseinrichtungen können Umsteiger von alten Maschinen irritieren. So geht  etwa der Motor aus, wenn man vom Fahrersitz aufsteht und die Handbremse nicht  angezogen ist. Das entspricht aktuellen  Sicherheitsstandards, die ältere Maschinen  oft  einfach nicht hatten. Arbeitsgeräte lassen sich dank der standardisierten Dreipunktaufnahme problemlos  anhängen. Das umfangreiche Zubehörprogramm macht ein schnelles Umrüsten,  etwa  auf  ein  Zugmaul  für  entsprechende  Hänger, möglich.  Der serienmäßige Schnellwechselrahmen  am Frontlader erleichtert die Montage der  Arbeitswerkzeuge, das Einhebelsteuergerät  gewährleistet eine einfache Bedienung. Die weit öffnende Motorhaube ermöglicht  leichten  Zugang  zu  den  wichtigsten  Motor-Komponenten. Gängige Wartungs-  und Servicearbeiten können so schnell  und  unkompliziert  erledigt  werden.  Die  Motorhaube  fällt  im  vorderen Bereich ab,  sodass die Sicht auf den Arbeitsbereich  kaum eingeschränkt ist. Alles  in  allem  ist  der  Kubota  in  Sachen  Bedienung ganz klar ein professionelles  Gerät, das keine Wünsche offen lässt. Und  falls doch, gibt es garantiert ein passendes  Anbauteil im umfangreichen Zubehörprogramm.

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Praxis

Einen  so  universell  einsetzbaren  Traktor  wie den Kubota MK 5000 unter allen möglichen Einsatzszenarien zu testen, ist kaum  zu leisten. Wir haben uns deshalb auf einige zentrale Aspekte beschränkt. Eine klare Stärke des Kubota ist sein Fahrwerk. Wir konnten die Maschine sowohl  auf unserem eigenen Gelände wie auch auf  einer benachbarten Baustelle ausgiebig auf  verschiedensten Untergründen testen. Der  MK  5000  kommt  überall  voran.  Steigungen und steile Böschungswinkel beeindrucken ihn deutlich weniger  als  den  Fahrer.  Der hohe Lenkeinschlag gewährleistet  auch unter beengten Verhältnissen maximale  Manövrierfähigkeit.  Die  für  rechts  und links getrennten Bremspedale, die für  den normalen Fahrbetrieb gekoppelt werden können, erlauben beim Aufheben der  Kopplung ein Wenden fast auf der Stelle.  Mit seinen 33 km/h ist er auch beim Überwinden  von  Strecken  für  einen  Traktor  richtig flott unterwegs. Der Frontlader beeindruckt durch seine  hohe Hubkraft  und die große Aushubhöhe.  Was er leistet, ist in dieser Leistungs- und  Gewichtsklasse beeindruckend. Die abgerundete Frontladerschwinge passt sich  optisch dem gesamten Design an und ermöglicht eine gute Sicht auf den Arbeitsbereich. Mit der breiten Schaufel lässt sich  richtig was bewegen. Wir haben die Chance genutzt, um mit dem Kubota MK 5000  den Bereich, in dem unser alter Komposthaufen lag, zu planieren. Das klappte mit  Frontlader und Schaufel im Zusammenspiel mit dem starken Allradantrieb hervorragend. Der Kubota schob die Schaufel  mächtig in den Humus und machte auch  mit  dem  darauf  wuchernden  Wildwuchs  kurzen Prozess. Als letzte Aufgabe standen das Verbringen  und der Betrieb des schweren Holzspalters  von  Kretzer  (S.  16)  auf  dem  Programm.  Mit über 1000 kg kommt er schon recht  nah an die Grenzen des Krafthebers. Und  auch  an  der  Zapfwelle  fordert  der  Spalter  mächtig Leistung. Dass der MK 5000 hier  an seiner Leistungsgrenze arbeiten musste,  hat man in keiner Weise gemerkt. Ohne  provozieren zu wollen, dass jemand den  Traktor überlastet, kann man sicher behaupten, dass Kubota sich bei den technischen Angaben noch Reserven gelassen  hat. Das stärkt nochmals das Vertrauen in  diese wirklich beeindruckende Arbeitsmaschine.

Fazit

Der Kubota MK 5000 ist eine universell  einsetzbare Maschine für viele Aufgaben,  die besonders durch ihre robuste Konstruktion, ihre durchdachte Bedienung und  ganz besonders durch ihre Arbeitsleistungen  überzeugt.  Was  dieser  Traktor  kann,  vermutet man eigentlich schon eher in der  nächsthöheren Klasse, der der MK 5000  seine vergleichsweise kompakten Abmessungen und seine hohe Wendigkeit voraus hat.

Kategorie: Sonstige Gartengeräte

Produkt: Kubota MK 5000

Preis: um 26800 Euro


6/2018
4.5 von 5 Sternen

Profiklasse

Bewertung 
Funktion: 50%

Bedienung: 30%

Ausstattung: 20%

Ausstattung & technische Daten 
Preis: Testgerät um 26.800 Euro 
Hersteller/Vertrieb: Kubota, Rodgau/Nieder-Roden 
Hotline: 06106 873-0 
Internet: www.kubota.de 
Technische Daten:
Abmessungen ohne Frontlader max. (Lx H x B): 324,5 x 254 x 171 cm 
Gewicht: 1685 kg 
Motor: Turbodiesel, 2434 cm³, 36 kW/49 PS 
Getriebe: mechanisch, synchronisiert, 8V/8R 
Kraftheber: Dreipunkt-Kat. I + II 
max. Hubkraft: 1300 kg, Ende Unterlenker, 1050 kg 610 cm hinter Unterlenkerende 
Zapfwelle: 1 3/8“, sechsteilig, 540/2200 U/min 
Frontlader LA1065EC
max. Hubhöhe: 282,4 cm 
Überladehöhe: 271,2 cm 
max. Hubkraft: 1108 kg 
+ leistungsstark 
+ gute Ausstattung 
Klasse: Meisterklasse 
Preis/Leistung gut - sehr gut 
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Dr. Martin Mertens
Autor Dr. Martin Mertens
Kontakt E-Mail
Datum 18.06.2018, 09:01 Uhr
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Topthema: Kleingarten-Spezialwerkzeuge
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