Kategorie: Akku-Ladegeräte

Einzeltest: Dino Kraftpaket Heavy Duty Automatisches 9-Schritt Batterieladegerät


Mobiles Ladegerät für unterschiedliche Batterietypen von Dino-Kraftpaket

Akku-Ladegeräte Dino Kraftpaket Heavy Duty Automatisches 9-Schritt Batterieladegerät im Test, Bild 1
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Um für unterschiedliche Batterietypen ausgerüstet zu sein benötigt eine Werkstatt heute innovative Ladetechnik wie das 9-Schritt Batterieladegerät von Dino-Kraftpaket.

Das früher alles besser war, kann ich nicht unbedingt bestätigen. Einige Dinge waren aber durchaus überschaubarer. Bei Fahrzeugbatterien gab es beispielsweise entweder Flüssigkeitsbatterien oder bei kleinen Fahrzeugen wie Aufsitzrasenmähern und ähnlichem auch schon mal Blei-Gel-Batterien – das war’s. Heute gibt es darüber hinaus noch Kalzium (CAL) und sogenannte AGM-Batterien, bei denen das gesamte Elektrolyt von den Platten absorbiert wird. Alle diese Batterien benötigen unterschiedliche Ladetechnik. Hier kommt unser Testgerät von Dino Kraftpaket ins Spiel.  

Ausstattung


Mit Abmessungen von 22 x 15 x 8 cm ist das Gerät ausgesprochen handlich. Das Gewicht beträgt 1,6 kg.

Akku-Ladegeräte Dino Kraftpaket Heavy Duty Automatisches 9-Schritt Batterieladegerät im Test, Bild 2Akku-Ladegeräte Dino Kraftpaket Heavy Duty Automatisches 9-Schritt Batterieladegerät im Test, Bild 3Akku-Ladegeräte Dino Kraftpaket Heavy Duty Automatisches 9-Schritt Batterieladegerät im Test, Bild 4Akku-Ladegeräte Dino Kraftpaket Heavy Duty Automatisches 9-Schritt Batterieladegerät im Test, Bild 5
Das Netzkabel ist mit 5m erfreulich lang. Das gilt auch für die Ladekabel, die ebenfalls eine Länge von über 2 m aufweisen. Mit seinen zwei Ladespannungen von 12V und 24V kann das Gerät sowohl bei PKW als auch bei LKW eingesetzt werden. Der Ausgangsstrom lässt sich in 4 Stufen wählen: 2,5, 5, 12, 25 A. Die 25A-Stufe ist nur im 12-V-Betrieb möglich. Neben dem reinen Ladebetrieb kann das Gerät auch im sogenannten Refresh-Modus oder für die Ladungs-Erhaltung genutzt werden. Zur Ladetechnik: Dino nutzt für die Stromversorgung des Ladegeräts ein modernes Schaltnetzteil. Die Laderegelung wird von einem Mikroprozessor gesteuert.  

Im Einsatz


Dank der langen Gerätekabel ist weder die Stromversorgung noch der Batterieanschluss ein Problem. Ist die Kabelverbindung erst mal hergestellt muss das passende Ladeprogramm ausgewählt werden. das Ladegerät ist übrigens mit einem Verpolungsschutz ausgestattet, damit versehentlich falsch angeschlossenen Batteriekontakte nicht zu Schäden am Fahrzeug oder am Ladegerät führen. Danach arbeitet man sich am Display Schritt für Schritt von rechts nach links vor. Zuerst wird die Batteriespannung gewählt 12 oder 24 V. Dann folgt die Wahl des Batterietyps, AGM, Gel, Cal, oder Nassbatterie. Damit wird gleichzeitig das passende Ladeprogramm eingestellt. Zum Schluss wird der gewünschte Ladestrom eingestellt. Der sollte ca. 10% der Batteriekapazität betragen. Bei einer 60 Ah Batterie wären das also 6A. bei einer 88 Ah Batterie liegt der ideale Ladestrom mit 8,8Ah zwischen zwei möglichen Werten. Um die Batterie zu schonen sollte man sich in einem solchen Fall für den niedrigeren Wert entscheiden. Wenn es schnell gehen muss, kann auch ein höherer Ladestrom gewählt werden. Das ist jedoch nicht wirklich batterieschonend und kostet Lebensdauer. Wenn die Statuslampe unter dem Display „Voll“ anzeigt, ist der Ladevorgang beendet. Bleibt die Batterie dann trotzdem angeschlossen, schaltet das Gerät automatisch auf Erhaltungsladung um. So kann z.B. eine Batterie im Wohnmobil sicher über die Wintersaison gebracht werden, wenn das Fahrzeug nicht genutzt wird. Mit der Refresh-Funktion lassen sich sogar tiefentladenen Batterien wieder „aufpeppen“. Wie lange eine solche Batterie dann überlebt, konnten wir im Test nicht ermitteln. Vorübergehend funktioniert das Ganze jedoch erfreulich gut. Um die Möglichkeiten dieses recht unscheinbaren Ladegeräts immer nutzen zu können, sollte man die prima gemachte Bedienungsanleitung immer zur Hand haben, um im Fall der Fälle nachlesen zu können.

Fazit

Das automatische 9-Schritt Batterieladegerät von Dino-Kraftpaket zeichnet sich durch vielseitige Verwendbarkeit aus. Mit seiner Ladebandbreite von der 10 Ah Batterie bis zur 500 Ah Batterie sollte sich jede übliche Fahrzeugbatterie laden lassen. Auch den unterschiedlichen Batterietypen wird durch angepasste Ladeprogramme Rechnung getragen. Für uns eine klare Empfehlung für kleine Werkstätten sowie Privatpersonen, die saisonal genutzte Fahrzeuge einsatzklar halten möchten.

Kategorie: Akku-Ladegeräte

Produkt: Dino Kraftpaket Heavy Duty Automatisches 9-Schritt Batterieladegerät

Preis: um 190 Euro


5/2022
5.0 von 5 Sternen

Oberklasse
Dino Kraftpaket Heavy Duty Automatisches 9-Schritt Batterieladegerät

Bewertung 
Funktion: 60%

Bedienung: 30%

Ausstattung: 10%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb: r.d.i. Deutschland GmbH, Herdecke 
Hotline 02330 805-0 
Internet: www.dino-kraftpacket.de 
Technische Daten
Abmessungen (B x H x T) 22 x 15 x 8 cm 
Lieferumfang: Ladegerät, Anschlusskabel mit Klemmzangen und mit Schraubösen 
Ladespannung: 12 V 7 24 V 
Ladestrom 2, 6, 12 und 25 A (25 A nur für 12V-Batterien) 
Lademodi: Laden, Erhalten, Refresh 
Batterietypen: Wet, Gel, Cal, AGM 
+ einfache Installation / gute Bedienungsanleitung 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung: gut – sehr gut 
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Jörg Ueltgesforth
Autor Jörg Ueltgesforth
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Datum 12.05.2022, 09:01 Uhr
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