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Rasen nach Hitze und Trockenheit: 5 Tipps für die Regeneration
Hitze und Trockenheit haben vielen Rasenflächen zugesetzt. Husqvarna gibt fünf Tipps, wie sich der Rasen jetzt bis in den Herbst hinein regenerieren kann.
Lange Hitzeperioden und wenig Regen haben vielen Rasenflächen zugesetzt. Gelbe, braune oder scheinbar verbrannte Stellen sind die sichtbaren Folgen. Mit zunehmenden Niederschlägen kann sich der Rasen nun erholen. Husqvarna gibt fünf Tipps, worauf Gartenbesitzer bei der Pflege achten sollten.
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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenBraune Stellen bedeuten nicht automatisch, dass der Rasen abgestorben ist. Viele Gräser reduzieren bei Trockenstress ihr oberirdisches Wachstum und konzentrieren ihre Kräfte auf die Wurzeln. Steht wieder ausreichend Feuchtigkeit zur Verfügung, können sie erneut austreiben.
„Viele Rasenflächen sehen nach anhaltender Hitze und Trockenheit stärker geschädigt aus, als sie tatsächlich sind“, erklärt Sebastian Spörl, Manager Golf & Sport bei Husqvarna. Statt sofort nachzusäen oder stark zu düngen, sollte der Rasen zunächst Zeit bekommen, sich zu regenerieren.
1. Erst beobachten, dann handeln
Nach den ersten ergiebigen Regenfällen lohnt es sich, einige Zeit abzuwarten. Viele braune Bereiche werden von selbst wieder grün. Erst wenn einzelne Stellen trotz ausreichender Feuchtigkeit dauerhaft kahl bleiben, sind weitere Maßnahmen wie eine Nachsaat sinnvoll.
2. Rasen nicht zu kurz mähen
Beginnt der Rasen wieder zu wachsen, sollte er nicht sofort auf die gewohnte Höhe zurückgeschnitten werden. Die Gräser benötigen ausreichend Blattmasse, um Energie aufzubauen. Husqvarna empfiehlt, bei einem Mähvorgang nicht mehr als etwa ein Drittel der Halmlänge zu entfernen und die Schnitthöhe gegebenenfalls schrittweise zu reduzieren.
Etwas längere Halme haben während der Regeneration einen weiteren Vorteil: Sie beschatten den Boden und verringern die Verdunstung. Dadurch kann vorhandene Feuchtigkeit länger im Boden bleiben.
3. Einstellungen des Mähroboters überprüfen
Besitzer eines Mähroboters sollten nach längerer Trockenheit Schnitthöhe, Laufzeiten und Mähintervalle kontrollieren. Häufig wächst der Rasen zunächst ungleichmäßig. Während einige Bereiche bereits kräftig austreiben, bleiben andere noch lückig.
Die Schnitthöhe kann deshalb vorübergehend höher eingestellt werden. Auch die Mähzeiten sollten sich am tatsächlichen Wachstum orientieren. Wächst das Gras nur langsam, muss der Roboter entsprechend seltener fahren.
Husqvarna weist außerdem auf die regelmäßige Gerätepflege hin. Mähwerk und Gehäuse sollten gereinigt sowie die Messer kontrolliert werden. Scharfe Messer sorgen für einen sauberen Schnitt und vermeiden unnötige Verletzungen der Grashalme.
4. Kahle Stellen gezielt nachsäen
Nicht jede geschädigte Fläche schließt sich von selbst. Bleiben nach der ersten Regenerationsphase kahle Stellen zurück, können diese gezielt nachgesät werden. Der Spätsommer bietet dafür günstige Voraussetzungen: Der Boden ist noch warm, während Niederschläge die Wasserversorgung verbessern.
Vor der Aussaat werden abgestorbene Pflanzenreste entfernt und der Boden leicht aufgelockert. Anschließend das Saatgut gleichmäßig verteilen, leicht andrücken und die Fläche während der Keimphase kontinuierlich feucht halten. Bleibt weiterer Regen aus, muss entsprechend bewässert werden.
5. Mit dem Dünger nicht übertreiben
Auch beim Düngen ist nach einer Trockenperiode Zurückhaltung gefragt. Direkt nach dem ersten Regen große Mengen Dünger auszubringen, ist nicht sinnvoll. Zunächst sollten die Gräser wieder sichtbar ins Wachstum kommen.
Erst danach empfiehlt sich eine an den Zustand der Fläche angepasste Nährstoffversorgung. Dabei sollte berücksichtigt werden, ob sich der vorhandene Rasen bereits erholt oder zunächst größere Bereiche nachgesät werden müssen.
Geduld zahlt sich aus
Nach Hitze und Trockenheit benötigt der Rasen vor allem ausreichend Feuchtigkeit und Zeit. Moderates Mähen, eine angepasste Schnitthöhe und gezielte Nachbesserungen unterstützen die natürliche Regeneration.
„Wer jetzt geduldig bleibt und die Pflege an den tatsächlichen Zustand des Rasens anpasst, schafft gute Voraussetzungen dafür, dass sich die Fläche bis in den Herbst hinein sichtbar erholt“, fasst Sebastian Spörl zusammen.
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