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Kategorie: Innenfarben-Wand

Vergleichstest: 6 Latexfarben im Vergleich Nassabriebbeständig


6 Latexfarben im Vergleich

Innenfarben-Wand: 6 Latexfarben im Vergleich Nassabriebbeständig, Bild 1
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Moderne Latexfarben sind, wie „normale“ Wandfarben, Dispersionsfarben. Der Unterschied zwischen normaler Wandfarbe und modernen Latexfarben liegt in den verwendeten Bindemitteln. Hier kommen im Fall der sogenannten Latexfarben mehr, feinere und härtere Bindemittel zum Einsatz. Dadurch sind Latexfarben zum einen widerstandsfähiger – sie besitzen eine hohe Nassabriebbeständigkeit, zum anderen ergibt der Anstrich eine glänzende Oberfl äche.

Deckkraft



Da Latexfarben mehr Bindemittel und damit im Verhältnis weniger Pigmente enthalten als normale Wandfarben, ist ihre Deckkraft meist nicht ganz so hoch. Farben werden nach DIN hinsichtlich ihrer Deckkraft in vier Klassen eingeteilt, wobei Klasse 1 höchste Deckkraft bedeutet. Um eine einwandfreie Oberfl äche zu erzielen, sind mit Latexfarbe meist zwei Anstriche erforderlich. Zum einen, weil die Deckkraft oft geringer ist als bei normalen Wandfarben, zum anderen, weil ein doppelter Farbauftrag einen gleichmäßigeren Glanz ergibt.

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Nassabriebbeständigkeit



Die hohe Nassabriebbeständigkeit ist eines der wichtigsten Kriterien für die Verwendung von Latexfarben. Latexfarbe wird besonders in Bereichen eingesetzt, an denen Wände stärker beansprucht werden. Das kann beispielsweise in der Küche, im Badezimmer, im Kinderzimmer oder im Flur sein. Durch die höhere Nassabriebbeständigkeit und damit in der Regel größere Strapazierfähigkeit können Verschmutzungen leichter entfernt werden. Die Farben werden bezüglich ihrer Nassabriebbeständigkeit gemäß DIN EN 13 300 in fünf Klassen unterteilt, wobei die Klasse 1 der höchsten Nassabriebbeständigkeit entspricht.

Trockene Reibung



An Stellen mit hoher mechanischer Reibung fangen matte Wandfarben schnell an zu glänzen. Etwa in Fluren, in denen man beim Entlanggehen an die Wände streift. Latexfarben sind hier deutlich weniger empfi ndlich.

Innenfarben-Wand Alpina (Farben) Seidenlatex im Test, Bild 2Innenfarben-Wand Primaster Seidenlatex im Test, Bild 3Innenfarben-Wand Schöner Wohnen Latexweiss im Test, Bild 4Innenfarben-Wand Super Nova Seidenlatex im Test, Bild 5Innenfarben-Wand Faust Latexweiß im Test, Bild 6Innenfarben-Wand Vintec Latex-Weiss seidenmatt im Test, Bild 7
Zum einen haben sie bereits einen gewissen Glanzgrad; zum anderen haben sie eine härtere Oberfl äche. Die „härtere“ Oberfl äche macht die Farbe mechanisch robuster.

Glanz



Durch die Unterschiede in den Bindemitteln weisen Latexfarben meist eine mehr oder weniger glänzende Oberfl äche auf. Prinzipiell kann man sagen, dass die Farbe umso stärker glänzt, je mehr und je feinere Bindemittel sie enthält. Da die Abriebfestigkeit von den Bindemitteln abhängt, lässt sich folgern, dass eine Latexfarbe umso robuster ist, je stärker sie glänzt. Hier spielen allerdings noch die „Geheimrezepte“ der Farbhersteller eine Rolle, so dass diese Aussage nicht allgemeingültig ist.

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Atmungsaktivität



Moderne Latexfarben haben zwar im Allgemeinen einen etwas höheren Dampfwiederstand als matte Wandfarben, sind also im Vergleich etwas weniger „atmungsaktiv“. Die Zeiten, in denen man davon abraten musste, in Räumen mit starken Feuchtigkeitsschwankungen Latexfarbe zu verstreichen, sind aber vorbei. Moderne Latexfarben sind hoch atmungsaktiv und gewährleisten den erforderlichen Feuchtigkeitsausgleich zwischen Wand und Raumluft auch in Badezimmern und anderen sensiblen Bereichen.

Farben



Latexfarben sind farbig erhältlich oder mit üblichen Abtönfarben mischbar. Aufgrund der glänzenden Oberfl äche kann die Wirkung von Farbe aber eine andere sein als bei matten Farben.

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Autor Dr. Martin Mertens
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Datum 31.10.2011, 14:35 Uhr
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