Kategorie: Feuermelder

Vergleichstest: Sechs Rauchmelder im Vergleich


Ein Stück mehr Sicherheit für Zuhause

Feuermelder: Sechs Rauchmelder im Vergleich, Bild 1
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Eine der meistgeäußerten Fehleinschätzungen der Bevölkerung besteht in dem Glauben,vom Brandgeruch geweckt zu werden. Viel glauben auch, dass ihre Haustiere im Brandfall Alarm schlagen.

Schon kleine Brände reichen aus, um mit ihrem Rauch und den darin enthaltenen Giften den Schlafenden keine Chance zu lassen. Es ist wichtig, dass giftiger Rauch bereits erkannt und vor ihm gewarnt wird, bevor er den Schlafenden erreicht. Genau das ist die Aufgabe von Rauchmeldern. Sie kosten wenig und erhöhen bei richtiger Montage die Sicherheit enorm.

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Wo und wie viele?



Es sollte mindestens in jedem Schlafraum und jedem Kinderzimmer sowie in den Wohnräumen ein Melder hängen. Hier fi nden sich die häufigsten Verursacher von Bränden: Kerzen und Unterhaltungsgeräte, die in diesen Räumen oft benutzt werden. In großen Räumen oder langen Fluren sollte mehr als ein Melder installiert werden.

Richtiges Anbringen ist (über-)lebenswichtig



Ein falsch angebrachter Rauchmelder ist KEIN Rauchmelder! Bestenfalls ist er ein Falschmelder, oder er „schweigt“ ganz. Deshalb sind die richtigen Montageorte von größter Bedeutung. Nicht jede Bedienungsanleitung gibt hierüber umfassend Auskunft. Da sich warmer Rauch unter der Decke sammelt, gehören Rauchmelder unmittelbar an die Decke und nicht auf herunterragende Baklen oder gar tiefer unten an Möbel oder Wände. In der Nähe von Fenstern, Lüftungsgittern und dergleichen, wo Rauch abgesaugt oder weggeblasen werden kann, haben sie ebenfalls nichts zu suchen. Wichtig zu wissen ist auch, dass sich vor dem meist langsam aufsteigenden Rauch an Zimmerdecken und Kanten ebenso wie unter Dachfirsten ein Luftpolster bilden kann, in das kein Rauch eindringt.

Feuermelder: Sechs Rauchmelder im Vergleich, Bild 2Feuermelder Elro RM120 im Test, Bild 3Feuermelder GEV FMR 4023 im Test, Bild 4Feuermelder Daitem DC270 im Test, Bild 5Feuermelder Kidde 29HD-L im Test, Bild 6Feuermelder Hekatron Genius H im Test, Bild 7Feuermelder GEV FMR 3286 im Test, Bild 8
Deshalb ist ein Abstand von ca. 50 cm zu den Raumecken oder Firstspitzen und ca. 20 – 30 cm zu Wänden erforderlich. Bei nur einem Melder im Raum ist die Deckenmitte meist der günstigste Platz, auch wenn der Rauch von den Wänden hierhin unter Umständen einige Sekunden länger braucht. Wer kann schon genau vorhersagen, an welcher Wand ein Brand ausbrechen wird? Bei sehr großen Räumen über 60 m² oder langen Fluren sollte wenigstens alle 7 – 8 Meter ein Melder angebracht werden, denn der Rauch breitet sich an der Decke unter Umständen nur langsam aus.

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Autor Dipl.-Ing. Olaf Thelen
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