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Kategorie: Sonstige Gartengeräte

Einzeltest: Kwern Greenbuster Home 550


Kwern Wildkrautbürste Greenbuster Home 550

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Der Einsatz chemischer „Unkrautvernichtungsmittel“ wird aus Gründen des Umweltschutzes immer weiter eingeschränkt. Der Bewusstseinswandel, der zu Erlassen und zur Akzeptanz solcher Vorschriften führt, ist gut und richtig. Schließlich gibt es gute Alternativen, um des „Wildkrauts“ Herr zu werden. Wie die Wildkrautbürste Greenbuster Home 550 von Kwern.

Gute Alternativen zur chemischen Wildkrautbeseitigung sind das mechanische Entfernen des sprießenden Grüns mithilfe von rotierenden Stahlbürsten sowie die thermische Bekämpfung der Pflanzen mit Flammen oder heißem Wasser. Wer sich mit der Praxis auseinandergesetzt hat, weiß: Am besten wäre es, beide Methoden zu kombinieren. Wildkrautbürsten hinterlassen saubere Fugen, wirken allerdings nicht nachhaltig, da die Wurzeln erhalten bleiben und die Pflanzen bald neu austreiben. Die thermische Wildkrautbeseitigung zeigt meist eine etwas nachhaltigere Wirkung, doch werden die oberirdischen Pflanzenteile nicht entfernt. Und die abgestorbenen Pflanzenreste sehen in den Fugen beinahe noch hässlicher aus, als wenn sie grün sind. Doch auch jenseits dieser Überlegungen gibt es Aspekte, die berücksichtigt werden sollten. Bei der Wildkrautbeseitigung mittels einer Wildkrautbürste stellt sich vor allem die Frage, inwieweit der vom Bewuchs zu befreiende Boden durch die harten Stahlborsten beschädigt wird. Das gilt zum Beispiel sowohl für Asphaltflächen, bei denen der Einsatz der harten Bürsten vorhandene Risse und andere Beschädigungen vergrößern kann, als auch für gepflasterte Flächen. Hier ist die Gefahr, dass die Kanten von Steinen beschädigt werden, groß. Gerade bei teurem Pflaster ein Ärgernis.

Dazu kommt, dass die Arbeit mit Wildkrautbürsten unter Umständen eine laute und staubige Angelegenheit ist. Wer Wege und Flächen zwischen Wohn- oder Gewerbeimmobilien „entkrauten“ will, macht sich mit einer Benzinmotorbetriebenen Wildkrautbürste unter Umständen unbeliebt.    


Das Kwern-Prinzip


Das Familienunternehmen Kwern entwickelt und produziert in Dänemark motorisierte Wildkrautbürsten zur leichten und effizienten Unterhaltsreinigung größerer Pflasterflächen ohne Chemie. Die sogenannten Greenbuster Wildkrautbürsten von Kwern zeichnen sich durch einige Besonderheiten aus. Das sind vor allem die Bürstenköpfe. Im Vergleich zu vielen Herstellern, die hier Stahlseile, die sich durch das arbeiten in die einzelnen Drähte auffächern, als „Borsten“ benutzen, setzt Kwern auf Bündel aus flachem Federstahl. Diese Art der Borsten soll deutlich schonender zu Werke gehen als die gängigen Stahlseil-Abschnitte. Die Bürsten sind austauschbar, alternativ kann man zu Reinigungszwecken auch Bürsten mit Kunststoff -Borsten oder einer Stahl-Kunststoff -Mischbestückung einsetzen. Eine weitere Besonderheit ist die vergleichsweise geringe Drehzahl, mit der die Greenbuster arbeiten. Dadurch wirbelt die Bürste im Vergleich zu anderen Modellen weniger Staub auf und die Maschinen arbeiten vergleichsweise leise. Aktuell bietet Kwern drei Modelle an. Neben den beiden Profimodellen Greenbuster Pro 66 und Greenbuster Pro III gibt es noch das etwas einfachere Modell Greenbuster Home, das sich auch an Privatanwender richtet, und das hier zum Test ansteht.    

Preis: um 600 Euro

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Kwern Greenbuster Home 550

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

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Interessante Testportale:
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Autor Dr. Martin Mertens
Kontakt E-Mail
Datum 03.05.2018, 09:01 Uhr
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