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Tipps zum Schutz vor Einbrechern in der Urlaubszeit

Ratgeber Tipps zum Schutz vor Einbrechern in der Urlaubszeit - News, Bild 1
12.06.2026 05:11 Uhr von Jochen Wieloch

Mit Beginn der Urlaubssaison rückt ein Thema in den Fokus, das viele Reisende unterschätzen: der Schutz des eigenen Zuhauses während der Abwesenheit.

Einbrüche während des Urlaubs sind kein Zufall, denn häufig beobachten Täter ihr potenzielles Ziel im Vorfeld. Doch wer heute ein Haus auskundschaften will, braucht dafür nicht mehr zwangsläufig den Schutz der Dunkelheit oder muss vor Ort sein: Ein Blick in die Social-Media-Story, eine Statusmeldung im Messenger oder ein unscheinbarer Hinweis auf einem Online-Marktplatz reicht oft aus, um zu wissen, dass jemand gerade im Urlaub ist.

Diese Checkliste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, gibt aber Tipps, wie man online und offline Hinweise auf Abwesenheit vermeiden und damit für das Plus an Sicherheit sorgen kann!

Abwesenheitshinweise auf Online-Marktplätzen vermeiden. Vermerke wie „versende nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub“ auf Onlinemarktplätzen sind öffentlich einsehbar und verraten Abwesenheit und Dauer.

Auf Urlaubs-Countdown und Urlaubsfotos in Echtzeit verzichten. Öffentliche Posts wie „Noch 3 Tage bis zum Abflug!“ oder das Einchecken im Hotel kündigen Abwesenheit tagesgenau an. Wer Bilder erst nach der Rückkehr teilt, gibt Einbrechern keinen Hinweis auf die Abwesenheit. Das gilt für soziale Netzwerke als auch für Statusmeldungen in Messenger-Apps.

Vorhandene Sicherheitseinrichtungen nutzen. Türzusatzschlösser, Panzerriegel und Fensterstangen nützen nichts, wenn sie nicht genutzt werden – vor der Abreise also alles verriegeln. Gleiches gilt für die Alarmanlage. Auch diese kann nur schützen, wenn sie aktiviert ist.

Briefkasten leeren lassen & keine Weiterleitungshinweise. Einen Nachbarn bitten, Post täglich zu entnehmen – ein überquellender Briefkasten ist ein untrügliches Zeichen für Abwesenheit. Auch der Vermerk „Pakete bitte bei Nachbar XY abgeben“ ist eine öffentliche Ankündigung der Abwesenheit.

Rollläden nicht dauerhaft schließen. Mit Zeitschaltuhren, smarten Systeme oder den Nachbarn regelmäßig auf- und zufahren lassen, um Anwesenheit zu simulieren.

Beleuchtung steuern. Einbrecher scheuen das Licht – Zeitschaltuhren oder Sensoren für die Innen- und Außenbeleuchtung sorgen für den Eindruck, dass jemand zu Hause ist.

Vertrauensperson einweihen. Eine Person des Vertrauens sollte wissen, dass man weg ist und kann dann Zwischendurch nach dem Rechten sehen.

Bildrechte: Shutterstock

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Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 12.06.2026, 05:11 Uhr