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Pool- & Teichsanierung in Eigenregie: So gelingt die Versiegelung mit Epoxidharz und 2K-PU-Lack
Ein Riss im Poolbecken oder ein undichter Gartenteich können schnell zum Albtraum jedes Hausbesitzers werden. Die Kosten für eine professionelle Sanierung sind oft abschreckend hoch und die Terminsuche bei Fachbetrieben gestaltet sich langwierig. Doch es gibt eine bewährte und kosteneffiziente Alternative: die einfache DIY Sanierung von Pool und Teich mithilfe von Epoxidharz und 2K Polyurethan Decklack.
Moderne Materialsysteme, die speziell für den Heimwerker konzipiert wurden, ermöglichen eine dauerhafte und optisch ansprechende Abdichtung, die der eines Profis in nichts nachsteht. Mit der richtigen Anleitung und den passenden Produkten können Sie Ihr Wasserparadies selbst retten und ihm neuen Glanz verleihen – und das mit überschaubarem Aufwand.
Waschbären sind ja eher dafür bekannt, gerne mal Chaos zu hinterlassen. Insofern erschließt sich mir die Typenbezeichnung Racoon 2 SE unseres aktuellen Testgeräts nicht wirklich.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenDie richtige Vorbereitung: Das A und O für eine langlebige Beschichtung
Jedes erfolgreiche Sanierungsprojekt beginnt mit einer makellosen Vorbereitung des Untergrunds. Dieser Schritt ist entscheidend für die Haftung und Langlebigkeit der gesamten Beschichtung. Zunächst muss das Becken vollständig entleert und gründlich gereinigt werden. Ein Hochdruckreiniger ist hier das ideale Werkzeug, um Algen, Kalkablagerungen und lose Partikel restlos zu entfernen. Anschließend muss der Untergrund – egal ob Beton, GFK oder alter Anstrich – auf seine Festigkeit geprüft werden. Lose oder bröselige Stellen müssen abgetragen und mit geeignetem Reparaturmörtel ausgebessert werden. Risse werden am besten v-förmig erweitert, um eine bessere Füllung und Stabilität zu gewährleisten. Bevor der erste Pinselstrich gesetzt wird, muss die Oberfläche absolut trocken, staub- und fettfrei sein. Komplettsets für die einfache DIY Sanierung von Pool und Teich mithilfe von Epoxidharz und 2K Polyurethan Decklack enthalten oft spezielle Reiniger, die diesen Prozess unterstützen. Mehr erfahren Sie über solche Komplettlösungen, die alle notwendigen Komponenten für eine erfolgreiche Sanierung bündeln.
Wer bei der Vorbereitung spart, zahlt später doppelt – bei der Haltbarkeit.
Epoxidharz als Grundierung: Die Basis für absolute Dichtigkeit
Nach der sorgfältigen Vorbereitung kommt die erste entscheidende Schicht: die Grundierung mit 2-Komponenten-Epoxidharz. Diese Schicht erfüllt mehrere wichtige Funktionen gleichzeitig. Zum einen dringt das dünnflüssige Harz tief in die Poren des Untergrunds ein und verfestigt ihn. Es entsteht eine sogenannte kapillarbrechende Wirkung, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich oder dem Beton verhindert. Zum anderen schafft die Epoxidharzgrundierung eine perfekte Haftbrücke für den nachfolgenden Decklack. Sie versiegelt den Untergrund absolut wasserdicht und schützt vor Osmoseschäden, die besonders bei GFK-Becken ein Problem darstellen können. Die Verarbeitung ist unkompliziert: Harz und Härter werden im vorgeschriebenen Verhältnis exakt gemischt und anschließend mit einer Rolle gleichmäßig aufgetragen. Die Aushärtezeit ist temperaturabhängig und muss strikt eingehalten werden, um eine optimale Vernetzung der Moleküle zu garantieren.
Der 2K Polyurethan Decklack: Farbe, Schutz und UV-Beständigkeit
Während die Epoxidharz-Grundierung für die technische Dichtigkeit sorgt, ist der 2K Polyurethan Decklack für die Optik und den Oberflächenschutz zuständig. Im Gegensatz zu reinem Epoxidharz, das unter Sonneneinstrahlung zum Vergilben neigt, ist hochwertiger PU-Lack extrem UV- und farbstabil. Er sorgt für das klassische Poolblau oder jede andere gewünschte Farbe und behält seine Brillanz über viele Jahre. Darüber hinaus bildet Polyurethan eine äußerst robuste und abriebfeste Oberfläche. Diese Widerstandsfähigkeit ist entscheidend, um der mechanischen Belastung durch Badegäste, Reinigungsroboter und der chemischen Belastung durch Chlor und andere Wasserpflegemittel standzuhalten. Der Auftrag erfolgt ebenfalls mit einer Rolle, meist in zwei Arbeitsgängen, um eine gleichmäßige und deckende Schichtstärke zu erzielen. Das Ergebnis ist eine glatte, leicht zu reinigende und hygienische Oberfläche, die Ihren Pool oder Teich wie neu aussehen lässt.
Materialcheck und Werkzeugliste für Ihr Sanierungsprojekt
Eine gute Organisation ist die halbe Miete. Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie alle notwendigen Materialien und Werkzeuge griffbereit haben. Eine durchdachte Vorbereitung verhindert unnötige Unterbrechungen, die gerade bei der Arbeit mit 2-Komponenten-Systemen kritisch sein können. Die einfache DIY Sanierung von Pool und Teich mithilfe von Epoxidharz und 2K Polyurethan Decklack erfordert eine spezifische Ausstattung.
Hier ist eine Checkliste der wichtigsten Utensilien:
- Schutzausrüstung: Nitrilhandschuhe, Schutzbrille, Atemschutzmaske (beim Anmischen), langärmelige Kleidung
- Untergrundvorbereitung: Hochdruckreiniger, Spachtel, Drahtbürste, Industriesauger, Reparaturmörtel
- Mischwerkzeug: Saubere Mischeimer (mindestens zwei), Bohrmaschine mit Rührquirl, Waage zum exakten Abwiegen der Komponenten
- Auftragswerkzeug: Kurzflorige, lösemittelbeständige Farbrollen, Pinsel für Ecken und Kanten, Teleskopstange für große Flächen
- Reinigung: Aceton oder spezieller Verdünner zur Reinigung der Werkzeuge
- Materialien: 2K-Epoxidharz-Grundierung, 2K-Polyurethan-Decklack, gegebenenfalls Quarzsand zum Abstreuen für rutschfeste Bereiche (Treppen)
Typische Fehler und wie Sie diese bei der DIY-Sanierung vermeiden
Auch dem ambitioniertesten Heimwerker können Fehler unterlaufen. Bei der Arbeit mit reaktiven Harzsystemen haben diese oft irreversible Folgen. Kennt man die häufigsten Fehlerquellen, kann man sie gezielt umschiffen und stellt ein perfektes Endergebnis sicher. Die meisten Probleme entstehen durch die Missachtung von Verarbeitungshinweisen, insbesondere in Bezug auf Temperatur und Feuchtigkeit.
| Fehler | Mögliche Ursache | Lösung / Prävention |
| Weiße Flecken oder Schleier | Verarbeitung bei zu hoher Luftfeuchtigkeit (>70%) oder auf restfeuchtem Untergrund. | Nur bei trockener Witterung arbeiten. Untergrundfeuchte mit einer Folienprobe prüfen. |
| Klebrige, nicht aushärtende Stellen | Falsches Mischungsverhältnis von Harz und Härter; unzureichende Vermischung. | Komponenten exakt nach Gewicht abwiegen (nicht nach Volumen). Gründlich mischen, auch an den Rändern und am Boden des Eimers. |
| Schlechte Haftung, Abplatzungen | Untergrund war nicht sauber, staubig, fettig oder nicht tragfähig. | Gründlichste Reinigung und Vorbereitung ist unerlässlich. Haftung des Altanstrichs mit Gitterschnitttest prüfen. |
| Blasenbildung in der Beschichtung | Zu schnelle Entlüftung aus dem Untergrund bei steigenden Temperaturen (Sonneneinstrahlung). | Immer in den Morgenstunden oder bei fallenden Temperaturen grundieren, niemals in der prallen Mittagssonne. |
Langzeitpflege und Wartung der neuen Beschichtung
Herzlichen Glückwunsch, Ihre einfache DIY Sanierung von Pool und Teich mithilfe von Epoxidharz und 2K Polyurethan Decklack ist abgeschlossen! Damit die neue Oberfläche lange schön und funktionstüchtig bleibt, ist eine angepasste Pflege notwendig. Die gute Nachricht: Eine PU-versiegelte Oberfläche ist äußerst pflegeleicht. Durch die glatte, porenfreie Struktur finden Algen und Schmutz kaum Halt. Zur regelmäßigen Reinigung genügt in der Regel ein weicher Schwamm oder eine Poolbürste. Vermeiden Sie unbedingt scharfe, kratzende Reinigungswerkzeuge oder aggressive, scheuernde Putzmittel, da diese die Oberfläche auf Dauer beschädigen können. Kontrollieren Sie die Beschichtung einmal jährlich im Frühjahr, bevor das Wasser eingelassen wird, auf eventuelle mechanische Beschädigungen. Kleinere Kratzer oder Abplatzungen, die beispielsweise durch herabfallende Gegenstände entstehen können, lassen sich mit einem Reparatur-Set des Herstellers einfach und unsichtbar ausbessern. So stellen Sie sicher, dass Ihr selbst saniertes Becken Ihnen über viele Jahre Freude bereitet.


