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Kategorie: Sonstige Elektrowerkzeuge Akku

Einzeltest: Milwaukee Endoskop C12 IC


Blick hinter die Kulissen

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Handwerkerrücken schwer einsehbaren Stellen gern mit Spiegeln und kleinen Taschenlampen zu Leibe. Doch ist die Wahrscheinlichkeit, dabei etwas zu übersehen, doch recht groß. Bessere Ergebnisse können mithilfe von Endoskopen erreicht werden. Milwaukee hat nun so ein Gerät für Profis im Sortiment, das den besonderen Verhältnissen der Werkstatt gewachsen sein soll.

Im Gegensatz zur Medizin werden im Handwerk Endoskope hauptsächlich zur Erkundung von Schäden und nicht zu deren Reparatur eingesetzt. Daher können die Geräte im Handwerk etwas größer ausfallen und benötigen keine Werkzeugaufnahmen.

Ausstattung



Einfach, aber sehr robust ist der Aufbau des Gerätes. Es beginnt mit dem Endoskopkopf, welcher mit seinen 18 Millimetern Durchmesser recht groß ausfällt. Dafür ist in ihm aber auch eine Leuchtdiode zur Beleuchtung integriert. Der Kopf kann frei gedreht werden, wodurch es möglich ist, die Position der Leuchtdiode den Gegebenheiten anzupassen. Mit 914 Millimetern Länge ist das Kamerakabel lang genug, um hinter die meisten Problemzonen zu schauen. Es ist mit einem beschichteten Spiralschlauch ummantelt und kann beliebig eingestellt werden. Das Kamerakabel ist über einen Stecker mit Überwurfhülse mit dem Gerät verbunden und kann schnell und einfach ausgetauscht werden. Am Monitor sind nur drei Schalter angebracht. Mit ihnen wird das Gerät eingeschaltet, die Beleuchtung eingestellt sowie der Zoom-Faktor ausgewählt. Der 12-Volt-Akku ist im Gerätegriff platziert und ermöglicht einen fünfzehnstündigen Betrieb. Das komplett einsatzbereite Gerät wiegt nur ca. 800 Gramm und findet ohne Zerlegen im Transportkoffer zusammen mit dem Ladegerät Platz.

Offenlegung



Um Maschinen, Abdeckungen oder ähnlich verbaute Bereiche zu überprüfen, ist dieses Gerät sehr gut geeignet. Mit seinen 18 Millimetern Durchmesser kann der Endoskopkopf in beinah alle Bereiche vordringen, die schwer einzusehen sind. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Einsatzbereiche spannungsfrei sind und das Gerät nicht in Flüssigkeiten eingesetzt werden darf. Ansonsten gibt es nichts Negatives zu berichten. Da das Endoskop über keine Fernsteuerung der Kopfes verfügt, wird der Spiralschlauch vor dem Einsatz in die benötigte Form gebracht und nach dem ersten Versuch gegebenenfalls nachjustiert. Die zuschaltbare Beleuchtung ermöglicht eine optimale Ausleuchtung des Bereiches, so dass die Kamera mit ihrer Zoomfunktion sehr gute Bilder zum „Monitor“ schicken kann. Mit ein wenig Übung kann so schnell beurteilt werden, in welchem Zustand sich zum Beispiel Dichtungen befinden.

Fazit

Kinderleichte Bedienung und gute Bildqualität für verhältnismäßig wenig Geld, dazu auch noch sehr robust, alles Eigenschaften die für den harten Werkstatteinsatz unerlässlich sind. Dieses einfache Gerät erspart vielen Gewerken teure Demontagen, bei denen vielleicht nur herauskommt, dass alles in Ordnung ist.

Preis: um 270 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Milwaukee Endoskop C12 IC

Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Handhabung: 40%

Funktion: 40%

Produktqualität: 20%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb: Milwaukee, Hilden 
Preis: um 270 Euro 
Hotline: 02103 9600 
Internet: www.milwaukee.de 
Technische Daten:
Akkuspannung/-kapazität: 12 V/1,5 Ah 
Akkuenergieinhalt: 18 Wh 
Gewicht mit Akku: 0,81 kg 
Länge Kamerakabel: 914 mm 
Durchmesser Kamerakopf: 18 mm 
Auflösung Bildschirm: 320 x 240 
Zoom max.: 2 x 
max. Akkulaufzeit: 15 h 
+ Bildwiedergabe/Beweglichkeit/Akkulaufzeit 
- Nein 
Klasse: Oberklasse 
Preis/Leistung: gut - sehr gut 
Olaf Thelen
Autor Olaf Thelen
Kontakt E-Mail
Datum 24.11.2010, 11:43 Uhr
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