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Kategorie: Kettensägen-Benzin, Kettensägen-Elektro

Vergleichstest: Top-Kettensägen der Einstiegsklasse


Gib Kette

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Neun Kettensägen der Einstiegsklasse sind zum Test geladen. Wie schon so oft stellt sich auch diesmal wieder die Systemfrage. Greife ich zur benzinbetriebenen oder zur Elektrosäge?

So viel vorweg: Diesmal ist es echt spannend gewesen. Die Benziner liegen leistungsmäßig zwischen 1,4 und 1,9 kW. Die E-Sägen haben Leistungsdaten zwischen 2 und 2,5 kW.

Unterschiede


Bei den Elektrosägen geben die Leistungsdaten die Aufnahmeleistung des Motors an. Das heißt, ca. 40 % dieser Leistung müssen wegen elektrischer und mechanischer Verluste wieder abgezogen werden. Bei den Benzinern wird das Kettenrad nur durch eine Kupplung getrennt direkt von der Kurbelwelle angetrieben. Somit fallen die Verluste geringer aus. Sie liegen bei ca. 15–20 %. Damit liegen die Geräte beider Antriebstechniken auf einer Höhe.
Die Benziner haben die Nase vorn, wenn mit weniger Druck oder an dünneren Ästen gesägt wird – hier punkten sie mit ihrer höheren Kettengeschwindigkeit und sorgen für schnellen Sägefortschritt. Bei schwereren Arbeiten geht allerdings die Drehzahl in die Knie und die Leistung lässt nach. Hier haben die Elektromotoren den Vorteil, dass sie auch bei sinkenden Drehzahlen noch guten Durchzug bieten.

Die Technik der Benziner


Abgasreinigung ist natürlich auch bei Gartengeräten ein Thema. Elektronische Zündanlagen sind wegen ihrer höheren Präzision und des gleichmäßig kräftigen Zündfunkens bei allen Sägen verbaut. Das sorgt außerdem für gutes Startverhalten. Elektonisch unterstützte Vergaser gibt es bei unseren Testgeräten noch nicht. Trotzdem wird für sauberes Abgas gesorgt. Mit dem empfohlenen Zweitaktgemisch in einem Mischungsverhältnis von 1:40 bis 1:50 sind die Motoren schon recht sauber. Dazu kommt bei einigen Motoren ein Kat, der in den Auspuff integriert wurde.Die McCulloch-Techniker verzichten auf den Kat. Hier wird mit Spülvorlage gearbeitet.

Abgasreinigung der besonderen Art


Kurzer Exkurs in die Zweitakt-Technik. Während der Aufwärtsbewegung des Kolbens entsteht unter dem Kolben Unterdruck. Hier wird Frischgas angesaugt. Wenn sich der Kolben nach dem Zünden wieder nach unten bewegt, wird dieses Frischgas über Spülkanäle über den Kolben befördert. Dabei „schiebt“ es die Abgase in den offenen Auslasskanal. Da der Zweitakter keine Ventile hat, die den Gaswechsel steuern, strömt auch immer unverbranntes Gemisch mit in den Auspuff. Folge: höhere Abgaswerte und höherer Verbrauch. Beim System mit Spülvorlage wird über einen zusätzlichen Kanal Frischluft (ohne Kraftstoff) als Isolator zwischen das Abgas und das Frischgas gespült. Somit verliert man deutlich weniger Frischgas.

Zurück zur Systemfrage


Bei den Sägeleistungen in dieser Klasse liegen beide Typen gleichauf. Sie sollten die Frage nach dem Sägetyp von folgenden Fakten abhängig machen. Benötigen Sie die Säge wirklich nur einoder zweimal im Jahr, ist die E-Säge im Vorteil, denn hier sind auch nach längerer Lagerung keine Startprobleme zu erwarten. Auch im Sinne guter Nachbarschaft sind sie wegen geringerer Lautstärke im Vorteil. Wird die Säge häufiger gebraucht und ist Ihr Garten weitläufiger, sollten Sie zum Benzinmotor greifen. Und auch wenn es kein wirklicher Vorteil ist, für viele ist der Spaßfaktor mit einer benzinbetriebenen Säge immer noch ein wenig größer als bei der E-Säge.

Autor Martin Mertens , Jörg Ueltgesforth
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Datum 29.11.2013, 09:09 Uhr
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