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Kategorie: Garten-Häcksler

Vergleichstest: 7 Leisehäcksler im Vergleich


Baum- und Strauchschnitt schnell zerkleinert

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Im Garten gibt es eigentlich immer etwas zu tun. Zu Beginn und zum Ende des Gartenjahres ist aber „Großreinemachen“ angesagt. Bäume und Strauchwerk müssen zurückgeschnitten werden, damit sie im Sommer neu austreiben können und nicht zu groß werden. Da stellt sich schnell die Frage, wohin mit dem Schnittgut.

Das Schnittgut von Bäumen, Sträuchern und Hecken ist oft sperrig und der Abtransport auf eine Deponie für Gartenabfälle entsprechend umständlich. Was also tun? In den Hausmüll gehören Gartenabfälle auf keinen Fall, schließlich sind sind sie wertvoller Rohstoff und lassen sich ohne viel Mühe in den Kreislauf der Natur zurückführen. Die Lösung ist einfach. Mit der Anschaffung eines Gartenhäckslers lassen sich die anfallenden Abfälle zerkleinern, kompostieren und dem Garten wieder als Dünger zuführen. Häcksler reduzieren das Volumen des Schnittguts um ca. 75 %. Nun bleibt nur noch die Entscheidung, welcher Häcksler der richtige ist.

Schneller oder leiser, die richtige Wahl!


Grundsätzlich unterscheidet man zwei Schneidprinzipien. Messerhäcksler zerkleinern das Schnittgut mit einer schnell rotierenden Messerscheibe. Das Schnittgut wird nicht selbst eingezogen. Die Häcksel sind recht fein. Mit diesen Geräten lässt sich auch Staudenmaterial zerkleinern. Walzenhäcksler, oft auch Leisehäcksler genannt, verfügen über eine langsam drehende Schneidwalze. Sie ziehen das Schnittgut selbsttätig ein. Die Häcksel sind deutlich größer als beim Messerhäcksler und die Arbeit dauert länger. Dafür sind die Geräte deutlich leiser. Neben der anfallenden Schnittgutmenge hängt die Wahl auch von der Verwendung des Schnittguts ab. Möchten Sie das Schnittgut kompostieren, sollte es möglichst klein sein, damit es schneller verrottet. Zum Mulchen lässt sich dagegen größeres Schnittgut gut verwenden. Nicht immer machen Motorleistung oder Preis einen guten Gartenhäcksler aus. Entscheidender ist eine insgesamt perfekt abgestimmte Technik.

Die Testgeräte


Wir haben 7 Walzenhäcksler zum Test geladen. Ausnahme: der Bosch AXT25TC. Dieser wird vom Hersteller als Turbinenhäcksler bezeichnet und soll die Vorteile von Messer- und Walzenschneidwerk in sich vereinen. Das Gerät läuft deshalb außer Konkurrenz im Test mit. Der leise Lauf der Walzenhäcksler ist dem Nachbarschaftsfrieden zuträglich. Außerdem besteht kaum Gefahr, dass Häckselgut aus dem Einwurfschacht der Maschine herausspringt. Der durch das Schneidprinzip bedingte Selbsteinzug macht den Umgang erfreulich einfach.

Info: Thema Sicherheitsschalter


Häcksler können im Betrieb auch mal im Auswurfschacht verstopfen. Dann ist Handarbeit erforderlich. Damit die Walze nicht wieder ungewollt anläuft, ist ein Sicherheitsschalter verbaut, der die Stromzufuhr des Motors unterbricht, sobald die Fangbox entnommen wird. Außerdem sind alle Geräte mit einem Wiederanlaufschutz ausgestattet, so dass nach Blockieren die Maschine bewusst wieder gestartet werden muss.

So testet Heimwerker Praxis


Bei diesem Vergleich haben wir die Maschinen mit unterschiedlichem Gehölz „gefüttert“. Das war unter anderem länger abgelagertes Astmaterial vom letztjährigen Herbstschnitt. Für den Frischschnitt haben wir uns tagesfrisch Material besorgt. Für die Rubrik Staudenschnitt haben wir frisch geschnittenen Bambus mit ca.15 mm Durchmesser verwendet. Nicht unwichtig ist auch das Transportverhalten der Maschine. Oft ist es einfacher, die Maschine zum Einsatzort zu transportieren, als den umgekehrten Weg zu gehen. Auch die Staubeseitigung, die bei allen Maschinen immer wieder vorkommt, wird bewertet.

Autor Jörg Ueltgesforth
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Datum 05.10.2016, 09:13 Uhr
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