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Kategorie: Bodenbeläge-Laminat

Vergleichstest: Sechs 10-mm-Laminate im Vergleich


Darf es etwas mehr sein?

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Qualitativ hochwertige Markenlaminate sind in der Regel 8 Millimeter stark. Wir wollen wissen, was noch stärkere Laminate bieten und haben ein Testfeld aus 10 Millimeter starken Laminaten unter die Lupe genommen.

Am Markt hat sich bei Qualitätsböden eine  Dicke von 7 und 8 Millimetern etabliert.  Doch es sind auch Böden mit Dicken von  bis zu 12 Millimetern erhältlich. Bei ihnen  ist das Trägermaterial dicker, Deckschicht  und Dekor sind davon nicht betroffen. Das  dickere Trägermaterial verleiht dem Paneel  eine höhere Biegestabilität, ein Vorteil vor  allem bei unebenen Böden. Einen Nachteil  hat die größere Dicke: der Laminatboden baut höher auf und Türen müssen unter Umständen stärker gekürzt werden.

Was ist eigentlich Laminat?


Das Wort Laminat geht auf das lateinische „lamina“ zurück, das übersetzt Schicht heißt. Der Name beschreibt die Struktur eines Laminatbodens schon sehr gut. Laminat besteht aus einem Trägermaterial, auf das eine Dekorschicht aufgebracht wird, über die wiederum eine Schutzschicht gelegt wird. Diese obere Schutzschicht ist hoch verschleißfest. Daher eignen sich Laminatböden auch für Orte mit hohen Beanspruchungen wie zum Beispiel Geschäfte und Diskotheken. Im Gegensatz zu Holzböden fühlen sich Laminatböden oft kalt an. Ein wirklicher Nachteil gegenüber Holzböden ist die Tatsache, dass diese Böden bei Macken oder tiefen Kratzern nicht nachgeschliffen werden können, weil das Dekor nur aus einer dünnen Schicht Papier oder einem Direktdruck besteht. Durch die hohe Belastbarkeit und Widerstandsfähigkeit, welche die Böden in den letzten Jahren erreicht haben, eignen sie sich hervorragend für Familien mit Kindern und Haustieren. Durch die heute üblichen Klickverbindungen, lassen sich diese Böden schnell und einfach auch von Heimwerkern verlegen. Im Gegensatz zu Holzböden sind Laminate preislich meist sehr attraktiv.

Testablauf


Die Bodenbeläge mussten sich in verschiedenen Disziplinen bewähren. Beurteilt wurden Verlegung, Demontage und ob die Böden nach der Verlegung offene Fugen zeigten. Das tägliche Leben eines Bodenbelags wurde mit Sand zur Bestimmung der Abriebfestigkeit und einem Centstück als Punktbelastung mit ca. 80 kg Auflast simuliert. Kleine Missgeschicke und deren Wirkung haben wir mit Wasser, Zigarettenglut und einem spitzen Messer (Fall durch ein Rohr aus Tischhöhe) überprüft. Auch „Bremsspuren“ durch dunkle Schuhsohlen mussten die Böden auf sich nehmen. Die akustischen Eigenschaften haben wir in Form von Laufgeräuschen (Ledersohlen) und Geräuschen von Kleinkinderspielzeug überprüft. Aus all diesen Punkten und deren Gewichtung, die Sie der Testtabelle entnehmen können, haben wir unser Urteil zusammengesetzt.

Dipl.-Ing. Olaf Thelen
Autor Dipl.-Ing. Olaf Thelen
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Datum 28.02.2017, 09:01 Uhr
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