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Kategorie: Bohrmaschinen-Stationär

Vergleichstest: Vier Tischbohrmaschinen im Vergleich


Präzision in Serie

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Eine Tischbohrmaschine benötigt man selbst im Handwerk nicht täglich. Trotzdem sollte sie  fester Bestandteil einer gut ausgestatteten Werkstatt sein. Denn ohne präzise Bohrungen lassen  sich viele Projekte nicht verwirklichen, und handgeführte Maschinen können die nötige Präzision  einfach nicht liefern.

Obwohl die Maschinen relativ groß sind und teilweise recht derb aussehen, sind Tischbohrmaschinen echte Feingeister. Besonders kleine Bohrungen lassen sich durch die exakt senkrechte Ausrichtung und den Vorschub per Hebel extrem präzise ausführen. Modellbauer wissen, was ich meine. Ein weiterer positiver Aspekt ist das einfache Ansetzen einer Bohrung auf gewölbten Flächen wie z. B. bei Rohren. Bei handgeführten Maschinen verläuft der Ansatz gerne und bei kleinen Durchmessern braucht man oft mehr als einen Bohrer.

Maschinentypen


Die meisten Maschinen am Markt haben einen Riemenantrieb zwischen Motor und Bohrspindel. Eher die Ausnahme sind Getriebe-Bohrmaschinen. Die Riementriebler sind meist mit jeweils fünf unterschiedlich großen Riemenscheiben für An- und Abtrieb ausgestattet. Damit lassen sich die wichtigsten Drehzahlen für die gängigen Bohrdurchmesser fest einstellen. Neuere Entwicklungen nutzen verstellbare Riemenscheiben, (System DAF-Variomatic). Damit lässt sich die Wunschdrehzahl präzise bei laufender Maschine einstellen. Getriebebohrmaschinen sind insbesondere für die Zielgruppe Heimwerker sehr selten, weil der technische Aufwand recht hoch ist, was die Maschinen recht teuer macht.

Auswahlkriterien


Motorleistung

: Sie spielt bei Tischbohrmaschinen eher eine untergeordnete Rolle. Die meisten Maschinen haben Motoren mit einer Aufnahmeleistung von 400 – 500 Watt, was für Heimwerker-Anwendungen absolut ausreichend ist.

Bohrfutter

: wer häufig mit wechselnden Bohrdurchmessern arbeitet, sollte darauf achten, dass die Wunschmaschine über ein Schnellspannfutter verfügt. Zahnkranzbohrfutter sind „out“, weil sie recht umständlich zu bedienen sind. Auch den Spannbereich des Futters sollte man beachten. Bei manchen Maschinen können keine Bohrer unter 3,0 mm gespannt werden. Dann steht der Kauf eines zweiten Futters an.

Bohrhub

: Der Bohrhub beschreibt den maximal möglichen Weg der Bohrspindel von der Nulllage bis zum unteren Endanschlag. Er ist also auch das Maß für die maximale Bohrtiefe.

Unsere Testgeräte


Die beiden Testgeräte von Jet und Hans Schreiner sind mit einem traditionellen fünfstufigen Riemenantrieb ausgestattet. Die Bohrfutter finden auf einem Morsekegel MK2 ihren Platz. Die Güde-Maschine verfügt ebenfalls über einen Riementrieb. Dieser ist aber mit zwei verstellbaren Kegelrädern versehen, so dass die Drehzahl bei der Arbeit ohne Umlegen von Riemen verstellt werden kann. Außerdem verfügt die Maschine über eine digitale Anzeige der Spindeldrehzahl. Die Bosch fällt durch ihre Konstruktion mit Getriebe und elektronischer Drehzahlsteuerung mit Konstanthaltung auf.

So testet heimwerker-test.de


Neben den bekannten Kriterien wie Bedienung und Maschinenausstattung (Zubehör wird gesondert bewertet) müssen sich die Maschinen bei diversen Bohrproben bewähren. Gebohrt haben wir in Weich- und Hartholz sowie in eine 16 mm dicke Baustahlplatte und in Aluminium. Als Maß für die Präzision haben wir per Messuhr das seitliche Spiel der Bohrspindel bei voll ausgefahrener Spindel ermittelt, allerdings ohne Last.

Interessante Testportale:
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
  • www.hifitest.de
Autor Jörg Ueltgesforth
Kontakt E-Mail
Datum 02.12.2016, 09:01 Uhr
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