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News Kategorie: Arbeitsschutz
Arbeitsschutz

Hydraulischer Abgleich spart Geld und sorgt für optimale Wärmeverteilung

16.01.2017 16:54 Uhr von Ruth Wallhoff-Randerath

Auf die richtige Einstellung kommt es an - Energie sparen durch hydraulischen Abgleich: Optimale Nutzung der Heizwärme bei minimalem Vebrauch. Auch ein Thermostatwechsel und der Austausch alter Heizungspumpen lohnt sich.

(epr) Meeresrauschen wird von vielen Menschen als beruhigend wahrgenommen. Weniger entspannend ist dagegen ein beständiges Rauschen oder Gluckern, das aus den Heizkörpern kommt. Gerade nachts wird dieses Geräusch als überaus störend empfunden, sodass es mit dem erholsamen Schlaf schnell vorbei ist. Was also tun? Die Heizung einfach ganz abstellen? Das ist keine Lösung, schließlich herrschen draußen Minusgrade und das Aufheizen der ausgekühlten Wohnung verbraucht unnötig viel Energie.

Besseres Heizergebnis

Wenn die Heizung rauscht oder gluckert und es in den Zimmern, die am weitesten von der Heizpumpe entfernt liegen, nicht richtig warm wird, sollte ein Heizungsfachmann zu Rate gezogen werden. Denn Heizungsgeräusche und eine ungleiche Wärmeverteilung im Haus sind typische Anzeichen dafür, dass ein hydraulischer Abgleich erforderlich ist. Ziel dieser Maßnahme ist es, mit einem Minimum an Energieverbrauch eine maximale Heizleistung zu gewährleisten. Doch wie funktioniert das? Grundsätzlich geht es beim hydraulischen Abgleich darum, das Fließverhalten des Heizwassers zu optimieren. Mit anderen Worten: Jeder Heizkörper im Gebäude erhält genau die Menge an Heizwasser, die systembedingt nötig ist, um Wärme ausreichend und zügig transportieren zu können. Dazu ermittelt der Heizungsfachmann zunächst den Wärmebedarf für jeden einzelnen Raum, und zwar unter Berücksichtigung der vorhandenen Dämmung und möglicher Wärmeverlustquellen. Im Anschluss daran bestimmt er auf dieser Grundlage die Durchflussmenge des Heizwassers und die Einstellwerte für die Thermostatventile.

Förderung vom Bund

Das Ergebnis: Die Wärme verteilt sich gleichmäßig im ganzen Haus und der Wohnkomfort steigt an. Durch einen hydraulischen Abgleich verbessert sich jedoch nicht nur das Raumklima. Weil die Heizungspumpe mit weniger Strom auskommt, sinkt auch der Energieverbrauch – das freut Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen. Seit August 2016 fördert der Bund sowohl den hydraulischen Abgleich als auch den Thermostatwechsel und den Austausch alter Heizungspumpen mit einem Anteil von bis zu 30 Prozent auf den Netto-Rechnungsbetrag.

Ruth Wallhoff-Randerath
Autor Ruth Wallhoff-Randerath
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Datum 16.01.2017, 16:54 Uhr
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