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News Kategorie: Arbeitsschutz
Arbeitsschutz

VoiceBridge: Klare Kommunikation trotz Schutzscheiben

22.06.2020 10:59 Uhr von Dipl.-Phys. Guido Randerath

Zwischenmenschliche Kommunikation ist soziales Geschehen sowie Austausch von relevanten Informationen. Gestik, Mimik und der Klang der Stimme sind dabei wichtige Faktoren. Doch vor allem hier, beim Sprechen, kann durch Tröpfchen und Aerosole SARS-CoV-2 übertragen werden. Abstandhalten, Mundschutz und Acrylglasscheiben vermindern das Ansteckungsrisiko, erschweren jedoch gleichzeitig eine klare, verständliche Kommunikation. Dies kann gefährlich werden: Versteht man sein Gegenüber nur schwer, nähert man sich reflexhaft an, beugt sich vor oder um der Schutzwand herum. Hebt man die Stimme und spricht lauter, werden nachweislich potentiell mehr infektiöse Aerosole freigesetzt. Alle Berufsgruppen mit Kunden- oder Patientenkontakt trifft dieses Problem. Und auch die Kommunikation mit Angehörigen kann in Alten- und Pflegeheimen durch Besuchssperren und Schutzscheiben frustrierend sein. WHD löst dieses Problem mit der neu entwickelten Gegensprechanlage VoiceBridge. Diese überbrückt auch bei größeren Abständen den sprachlichen Austausch und erleichtert die zwischenmenschliche Kommunikation.

Die VoiceBridge von WHD besteht aus zwei 86×111mm großen und 18mm flachen, weißen Sprechstellen-Boxen. Diese werden auf Innen- und Außenseite der jeweiligen Acrylglasscheibe mit integriertem Spiegel-Klebeband befestigt. In jeder Sprechstelle befinden sich je Mikrofon und Lautsprecher, so dass Kunden und Personal trotz Abstand und Schutzscheibe sicher, mühelos und verständlich miteinander kommunizieren können. Sollten die Scheiben ausgetauscht werden, können die Sprechstellen-Boxen wiederum gelöst und erneut auf das neue Acrylglas angebracht werden. Für die Inbetriebnahme ist kein Fachelektriker nötig, denn die VoiceBridge muss nur angebracht, die Boxen mit den mitgelieferten Kabeln verbunden und der Netzstecker in die Steckdose gesteckt werden. Privatsphäre und Datenschutz werden gewahrt, da die VoiceBridge autonom und nicht über WLAN oder Bluetooth in bestehende Systeme eingebunden ist.

„Kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie wurden wir auf die zahlreichen Kommunikationsprobleme durch die neu errichteten Schutzmaßnahmen aufmerksam gemacht. Wir wollten hier eine Lösung anbieten und entwickelten die VoiceBridge. So leisten wir einen Beitrag, um Personal, Kunden und Patienten ausreichend zu schützen und Frustmomente zu reduzieren.“- Stefan Huber, Geschäftsführer WHD

Hygienische Überlegungen spielten in der Entwicklung der VoiceBridge eine große Rolle. Daher wird die Sprechstelle auf der Außenseite (Kunden / Patienten) über Infrarotsensoren aktiviert, sobald sich eine Person dem Kassenbereich oder Empfangstresen nähert. Die einzige Taste befindet sich auf der innen angebrachten Sprechstelle, über die das Personal das Ein- und Ausschalten des Systems sowie das Stummschalten der Mikrofone auf Wunsch übernehmen kann. LED-Lämpchen (rot / grün) zeigen den Aktivierungsstatus des Mikrofons an. Die Sprechstellen-Boxen können problemlos mit handelsüblichen Reinigungs- und Flächendesinfektionsmitteln gesäubert werden.

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Dipl.-Phys. Guido Randerath
Autor Dipl.-Phys. Guido Randerath
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Datum 22.06.2020, 10:59 Uhr