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Kategorie: Vertikutierer-Elektro

Vergleichstest: Vier Elektrovertikutierer mit 32 bis 35 cm Arbeitsbreite


Frühjahrskur für den Rasen

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Ein stark strapazierter Rasen und ein zu kurzer Schnitt führen im Regelfall schnell zu Moosbildung, die dem Gras weiter zusetzt und es im Wachstum behindert. Wird zwei- bis dreimal im Jahr vertikutiert, kann der Rasen aufatmen und sich erholen.

Mindestens einmal im Jahr durchgeführt, wird durch das Vertikutieren nicht nur unerwünschtes Moos oder Verkrautung entfernt, sondern auch die verhärtete Grasnarbe aufgelockert, um so Zugang für Nährstoffe, Wasser und Luft zu schaffen.

Düngung und Nachsaat



Obwohl sich Rasen nach dieser Vorbehandlung selbst erholen kann, bietet er zu diesem Zeitpunkt die ideale Voraussetzung, auch größere Schäden durch Nachsaat und Düngung nachhaltig zu beseitigen. Bedingung für das Vertikutieren ist immer ein vorheriges Mähen auf eine Rasenhöhe von 3 – 4 cm. So wird das Ausreißen der Graspflanzen weitgehend vermieden. 

Wirkungsgrad



Die richtige Einstellung der Arbeitstiefe ist abhängig vom Zustand der Fläche: • Bei gesundem Rasen bodenbündig vertikutieren, damit nur die Bodenauflage entfernt wird • Leicht vermoosten oder verkrauteten Rasen bis zu einer Tiefe von maximal 1,5 mm aufschneiden • Starke Durchsetzung oder Schädigungen werden mit einer Tiefeneinstellung von 3 mm oder etwas mehr angegangen. Dabei leiden allerdings auch die Rasenpflanzen, so dass eine Nachsaat fällig wird. Wie genau der gewünschte Effekt erreicht werden kann, hängt in erster Linie von den Möglichkeiten der Höheneinstellung am Vertikutierer ab. 

Messerabstand



Für die Effektivität meist unterschätzt: wichtiger als die Arbeitsbreite ist der Abstand der Messer untereinander. Maß aller Dinge ist hier der Wurzeldurchmesser der Graspflanzen und deren Abstand untereinander. Optimal ist für einen normalen Gartenrasen ein Messerabstand von etwa zwei Zentimeter. 

Fangkorb



Um es deutlich auszudrücken: Bei einem leistungsfähigen Vertikutierer ist der Einsatz eines Fangkorbes unsinnig. Die Erklärung ist einfach: Sinn der gründlichen Rasenbearbeitung ist es, Moose und Kräuter mit Wurzel zu entfernen. Dabei wird zwangsläufig auch Erde bewegt, die mit im Fangkorb landet. In der Folge wird der Korb schnell voll und so schwer, dass er kaum noch zu tragen ist. Lediglich beim Vertikutieren ohne Bodeneinschnitt kann der Korb hilfreich sein. Aus diesem Grund bieten Hersteller von Spitzenklassegeräten oft auch zum Nachrüsten keinen Fangkorb an. Wir testen übrigens grundsätzlich ohne Fangkorb.

Gerd Seibring
Autor Gerd Seibring
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Datum 20.06.2011, 15:22 Uhr
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