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Kategorie: Bohrhämmer

Vergleichstest: Zehn Bohrhämmer im Vergleich


Hammerstark!

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Löcher in Wände zu machen ist ihr Job; dabei spielt es keine Rolle, ob die Wände aus Beton, Ziegeln oder andern Steinmaterialien bestehen. Wir haben zehn Bohrhämmer für Sie getestet und verglichen.

Heute sind Bohrhämmer keine außergewöhnlichen Maschinen mehr, die sie noch vor wenigen Jahren waren. Sie werden mittlerweile sogar in ihrer günstigsten Version über Discounter vertrieben, konnten der berühmten Schlagbohrmaschine aber bei den Verkaufszahlen noch nicht den Rang ablaufen. Dabei sind gute pneumatische Bohrhämmer den Schlagbohrmaschinen in den meisten Disziplinen deutlich überlegen.

Der kleine Unterschied



Der Grund für die Überlegenheit des Bohrhammers gegenüber der Schlagbohrmaschine fi ndet sich in der Tatsache, dass diese Geräte nicht mit einem Rastenschlagwerk, sondern mit einem pneumatischen Hammerwerk ausgestattet sind. Beim herkömmlichen, von der Schlagbohrmaschine bekannten Rastenschlagwerk wird ein mit Maschinendrehzahl rotierender Zahnkranz über einen feststehenden Zahnkranz bewegt. Dabei gleiten die rampenförmigen Zähne übereinander. Am Ende fällt die rotierende Scheibe ins Tal der feststehenden. Der vom Bediener auf die Maschine ausgeübte Druck überträgt sich so als Schlag auf den Bohrer. Das bedeutet, dass ein hoher Anpressdruck die Schlagkraft der Maschine verstärkt. Ein pneumatisches Hammerwerk arbeitet nach einem andern Prinzip. Hinter dem Bohrfutter befi nden sich in einem Zylinder zwei Kolben. Der hintere Kolben wird über den Maschinenantrieb vor und zurück bewegt. Der Antriebskolben verdichtet in der Vorwärtsbewegung das Luftpolster zwischen den Kolben. Dadurch wird der Flugkolben beschleunigt und auf den Schlagbolzen geschleudert. Hier wird die Schlagenergie auf das Werkzeug übertragen. Der Antriebskolben bewegt sich wieder zurück. Der Flugkolben prallt vom Schlagbolzen ab und wird vom Luftpolster zwischen den Kolben gebremst. Dabei komprimiert er das Polster und trägt so seinerseits zur Schlagenergiegewinnung bei. Wichtigste Voraussetzung für die Funktion ist die Beweglichkeit des Bohrers in Längsrichtung. Deshalb werden für diese Geräte SDS-Werkzeugaufnahmen (Special Direct System) verwendet. Je nach Schaftdurchmesser der Werkzeuge werden diese Systeme als SDS plus (10 mm), SDS Top (14 mm) und SDS Max (18 mm) bezeichnet. Bei dieser Art der Schlagenergieerzeugung wirkt sich ein hoher Anpressdruck auf die Maschine negativ auf die Arbeitsleistung aus, da das erforderliche Luftpolster nicht aufgebaut werden kann. Maschinen mit pneumatischem Hammerwerk sollen deshalb nur geführt und nicht gedrückt werden.

Warum Bohrhammer und nicht Schlagbohrmaschine?



Wer schon einmal mit einer Schlagbohrmaschine in eine moderne Betondecke über Kopf mehrere Löcher gebohrt hat, wird sich noch schmerzlich an diese schweißtreibende Arbeit erinnern. Mit dem Bohrhammer gehen solche Löcher wesentlich angenehmer von der Hand, da diese Maschinen nicht in den Werkstoff gedrückt werden, sondern sich „selbst hineinziehen“ und dabei nur vom Bediener geführt werden

Olaf Thelen
Autor Olaf Thelen
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Datum 06.10.2010, 12:28 Uhr
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