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Kategorie: Schraubendreher

Vergleichstest: Sechs Schraubendreher-Sets im Test


Schraubendreher – oft unterschätzt

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Sie sind der Kern jedes Werkzeugsets und doch werden sie kaum beachtet. Sie sind immer da und leisten unverzichtbare Arbeit. Die Rede ist von Schraubendrehern.

Schraubendreher, besonders Schlitzschraubendreher, werden für die unterschiedlichsten Arbeiten eingesetzt. Manchmal sogar für artfremde Anwendungen wie das Öffnen von Farbdosen oder als improvisierter Meißel.

Keine Wahl


Dabei gibt es für die richtige Anwendung dieses Werkzeugs kaum Spielraum. Wird zum Beispiel eine Schraube mit PZ-Kopf mit einem PH-Schraubendreher verarbeitet, kann dieser den Schraubenkopf beschädigen. Mit dem Resultat, dass er bestenfalls unansehnlich wird oder schlimmer, scharfe Grate bildet, an denen Verletzungsgefahr entsteht.

Die Klinge


Die Klinge eines Schraubendrehers sollte passgenau und verschleißfest sein. Oft werden Schraubendreher mit verschiedensten Klingenbeschichtungen beworben. Das sagt jedoch nur wenig über die Qualität aus. Es kommt auf die Eigenschaften des verwendeten Stahls an und nicht auf seine Beschichtung. Günstige Produkte vom „Wühltisch“ neigen zu Ausbrüchen und starkem Verschleiß der Spitzen.

Der Griff


Dieser soll gut in der Hand liegen und nach Möglichkeit die Kraft optimal auf die Klinge übertragen. Hier liegt der Schlüssel in der Beschichtung, dem Material und der Form. Vom einfachen Holzgriff bis zu den berühmten Mehrkomponentengriffen, letztlich entscheidet die Hand des Benutzers, welche Form und Art ihr am liebsten ist. Viele Schraubendreher haben einen Sechskant (für die Unterstützung durch einen Maulschlüssel) andere eine Querbohrung für einen Knebel. Doch in der Regel sollten diese Hilfsmittel nur zum Lösen einer festsitzenden Schraube und nicht für den Anzug genutzt werden. Manche Schraubendreher haben einen durch den Griff geführten Schaft, der in einer Schlagplatte mündet. Das macht den Schraubendreher nicht zu einem Meißel. Die Schlagplatte ist ein weiteres Hilfsmittel, um festsitzende Schrauben „loszuklopfen“, ohne sie zu beschädigen. Manchmal versteckt sich im Griff auch ein Spannungsprüfer. Diese Schraubendreher können anzeigen, ob eine 230-V-Spannung anliegt oder nicht.

So testen wir


Zuerst haben wir uns die Griffqualität angesehen. Hierfür haben wir das maximal erreichbare Drehmoment gemessen, indem verschiedene Tester die Schraubendreher auf dem Prüfstand ausprobiert haben. So konnten wir über den Mittelwert die mögliche Kraftübertragung errechnen. Die Griffe wurden auch auf harte Kanten und Rutschfestigkeit überprüft. Die Schraubendreherspitzen haben wir durch „Überrattern“ in den Schlitzen der entsprechenden Schraubenköpfe simuliert. In der Ausstattung haben wir die Setzusammenstellung bewertet.

Dipl.-Ing. Olaf Thelen
Autor Dipl.-Ing. Olaf Thelen
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Datum 28.06.2016, 16:05 Uhr
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