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Kategorie: Stationäre Maschinen

Einzeltest: Zortax M200 3D Printer


3D-Drucker für zu Hause

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3D-Drucker werden in der Industrie schon länger eingesetzt. Für Heimwerker waren diese Geräte bisher meist zu teuer. Jetzt gibt es immer mehr solcher Geräte für den Heimbetrieb. Wir haben ein Gerät von Zortax getestet.

Einsatzgebiete für zu Hause sind zum Beispiel alle Arten von Selbstbau oder auch Reparaturen rund ums Haus. Mithilfe eines solchen Druckers kann etwa Ersatz für Kunststoffteile gedruckt werden, deren Reparatur durch kleben nicht möglich ist.

Ausstattung


Die entscheidenden Parameter eines 3DDruckers sind neben dem zur Verfügung stehenden Bauraum vor allem seine Verfahrgenauigkeit und die Auflösung, mit der das Gerät arbeiten kann. Diese entscheidenden Aspekte haben wir im Testkasten aufgelistet. Der M200 3D Printer von Zortax wiegt 13 Kilogramm und besitzt moderate Abmessungen, die es möglich machen, ihn auf jedem Schreib- oder Werktisch zu platzieren. Die Maschine wird vormontiert ausgeliefert. Zur Inbetreibnahme muss nur noch der Drucktisch eingesetzt und kalibriert werden (sehr einfach) und die Filamentrolle samt Halter an der Rückwand montiert werden. Das Filament wird durch einen transparenten Schlauch zum Extruder geführt, in dem es erhitzt und durch eine Düse herausgedrückt wird.


Drucken


Nach der Kalibrierung ist das Gerät einsatzbereit und braucht nur noch druckfähige Daten. Um die Datei auszuwählen, besitzt die Maschine einen Drehschalter, mit dem man durch das Menü navigiert. Dieser ist etwas hakelig, was die Bedienung erschwert. Je nach Größe des zu druckenden Objektes gehen beim Druckvorgang schnell mehrere Stunden ins Land. Insgesamt arbeitet die Maschine leise selbstständig vor sich hin. Einzig etwas Wärme und ein leichter Kunststoffgeruch breiten sich im Raum aus, doch da schafft einmal gut Durchlüften Abhilfe.

Erstellen von Daten


Eine fertig vorbereitete Datei mit einem 3D-Drucker zu drucken, ist eine Sache. Das Erstellen einer eigenen druckfähigen Datei ist etwas anderes. Zuerst benötigt man ein Zeichenprogramm, um eine 3D-Zeichnung zu erstellen. Geeignete Zeichenprogramme findet man kostenlos im Internet. Die fertige Zeichnung wird dann als .stl-, .obj- oder .dxf-Datei gespeichert. Die Datei wird dann in der Zortax-Software Z-Suite geöffnet. Dabei ist es möglich, mehrere Zeichnungen zu einem Druckauftrag zusammenzufassen. Anschließend wird die Schaltfläche „Print“ im Programm angeklickt. Die Software erstellt nun aus der Zeichnung eine druckfähige Datei, die vom Drucker verarbeitet werden kann. Dabei erzeugt sie selbstständig Stützen, damit überhängende Bereiche beim Druck nicht abknicken, und einen Sockel, auf dem das Objekt gedruckt wird. Ein Menüfenster erlaubt Einstellungen wie Filamentdicke und Druckgeschwindigkeit. Die Druckdatei kann direkt auf einer SD-Karte gespeichert werden, die dann in den Drucker gesteckt wird und von der die Daten in den Drucker gelangen.

Preis: um 1900 Euro

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Zortax M200 3D Printer

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing. Olaf Thelen
Autor Dipl.-Ing. Olaf Thelen
Kontakt E-Mail
Datum 21.09.2016, 10:00 Uhr
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