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Kategorie: Stationäre Maschinen

Einzeltest: Stepcraft Desktop CNC-/3D-System Stepcraft 2 – 420


3D-Druckerbausatz

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Wer handwerklich etwas geschickt ist, kann sich einen 3D-Drucker zum Selberbauen anschaffen. Wir haben es ausprobiert.

Ein 3D-Drucker-Bausatz bedeutet in diesem Fall, dass wirklich alle Teile einzeln geliefert werden. Das heißt, in dem Paket befinden sich allein 97 verschiedene Bauteile, die jeweils mehrfach vorhanden sind, plus Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben etc.

Aufbau


Als Erstes gilt es mithilfe der Stückliste die verschiedenen Bauteile und Gruppen auf Vollständigkeit zu prüfen und vorzusortieren. Anschließend kann es losgehen. An Werkzeugen werden benötigt: ein Schlitzschraubendreher, diverse Inbusschlüssel, eine Spitzzange, ein Cuttermesser verschiedene Größen Maulschlüssel, Sekundenkleber, eine Schieblehre, Klebeband, Nähmaschinenöl und hochwertiges Maschinenfett. Für den Aufbau sollten Sie eine Arbeitsfläche zur Verfügung haben, auf der Sie auch schon einmal etwas stehen lassen können. Der eigentliche Aufbau ist genau Schritt für Schritt erklärt. Dabei kommt die Anleitung mit erfreulich wenig Text aus, da alles anschaulich mit Bildern erklärt wird. Etwas Übung erfordert die Kabelverlegung durch das Wellrohr. Hier werden die Leitungen am besten mit Klebeband umwickelt und durch den Schlauch geschoben. Dabei ist es wichtig, das Klebeband nur einlagig zu verwenden, da es sonst zu dick aufträgt und das Bündel dann nicht durch den Schlauch passt. Sind die mechanischen Montagearbeiten abgeschlossen, erfolgt die Verdrahtung der Maschine. Hierbei werden die Leitungen der Endschalter und Schrittmotoren an der Platine aufgelegt. Es empfiehlt sich, die Endschalter einmal auf ihre Funktion zu prüfen, indem mit einen Messgerät eine Durchgangsprüfung ausgeführt wird. Nachdem der Zusammenbau abgeschlossen ist, kann die Maschine mithilfe von Messwerkzeugen und Distanzstücken kalibriert werden. Auch diese Schritte sind im Detail erklärt. Abschließend werden noch die Laufrollen und Gewindestangen gefettet. Fertig, jetzt kann die Maschine zum ersten Mal gefahren werden. Unser Testgerät ist mit einem Parallel/USB-Port ausgestattet und wird mit der CNC-Software UCCNC gesteuert. Auch diese ist selbsterklärend aufgebaut (zurzeit noch auf Englisch). Jetzt werden die verschiedenen Funktionen und Achsen durchgefahren und die Maschine wird dabei auch gleich eingefahren. Das bedeutet unter anderem, dass sich das Maschinenfett auf den Spindeln und Rollen gleichmäßig verteilt. Als Letztes werden der Druckkopf und der Filamentträger in Betrieb genommen oder eine Frässpindel eingebaut (wir haben im Test eine von Proxxon verwendet).

Preis: um 1200 Euro

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Stepcraft Desktop CNC-/3D-System Stepcraft 2 – 420

4.0 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing. Olaf Thelen
Autor Dipl.-Ing. Olaf Thelen
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Datum 22.07.2016, 09:27 Uhr
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