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Kategorie: Stationäre Maschinen

Einzeltest: Renkforce RF1000 3D-Drucker


3D-Drucker mit Möglichkeiten

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3D-Drucker der Oberklasse sind meist reine Druckmaschinen. Der von Renkforce kann zu einer Fräse umgerüstet werden.

Der RF1000 wird über Conrad sowohl online als auch auf der Fläche vertrieben.

Aufbau


Der RF1000 kommt als Bausatz und ist leicht zu montieren. Die dafür nötige Bedienungsanleitung besteht vornehmlich aus Text und wenigen Bildern. Hier ist sehr aufmerksames Lesen nötig, um den fehlerfreien Aufbau zu bewerkstelligen. Seitenwände und Streben sind oft scharfkantig, hier besteht die Gefahr von Schnittverletzungen. Die Montage ist nach wenigen Stunden abgeschlossen. Die anschließende Inbetriebnahme und Kalibrierung geht zügig von der Hand, und schnell kann der Druck beginnen.

Drucken/Fräsen


Das zu druckende Objekt wird mit einer 3D-CAD-Software erstellt, die beispielsweise als Freeware aus dem Internet heruntergeladen werden kann. Der Drucker benötigt als Datenformat einen G-Code, welcher von einem Repetierhost erzeugt wird. Wer sich mit dieser Art Programm auskennt, kann hier auch Änderungen vornehmen, zum Beispiel Stopp-Parameter einfügen, um einen Filamentwechsel durchführen zu können (interessant für mehrfarbige Drucke). Um die Daten an die Maschine zu übertragen, gibt es zwei Möglichkeiten: Über einen USB-Anschluss kann der Drucker direkt mit einem Rechner verbunden werden. Von dieser Methode wird jedoch abgeraten, da der Rechner einen kontinuierlichen Datenstrom aufrechterhalten muss. Wird der Datenfluss auch nur kurz unterbrochen, kann es zu Fehlern im Druckbild kommen. Die bessere Methode ist die Datenübertragung per SD-Karten. Hier arbeitet der Drucker unabhängig und ohne Unterbrechungen sein Programm ab. Zur Bedienung gibt es auf der Frontplatte ein kleines Display und elf Taster. Die einen Taster dienen zur Navigation im Druckermenü, die sechs anderen sind mit direkten Funktionen versehen. So kann die Maschine bequem gesteuert werden. Nach dem Einschalten heizen sich Tisch und Extruder auf. Nachdem die eingestellten Betriebstemperaturen erreicht sind, beginnt die Maschine mit dem Druck. Die Druckgeräusche bleiben dabei in einem durchaus erträglichen Rahmen. Die Druckqualität ist gut. Wer die Qualität noch einmal verbessern möchte, kann zusätzlich eine Einhausung erwerben. Auf diese Weise wird der Druckbereich umschlossen, so das sich ein Mikroklima bilden kann, dass dank konstanter Temperatur eine höhere Druckqualität ermöglicht. Um die Maschine für den Fräsbetrieb umzurüsten, sind einige Handgriffe notwendig. Für die Frässpindel wird eine zweite Führungsschiene auf der X-Achse montiert, um die Stabilität zu erhöhen. Der Heiztisch wird gegen einen Frästisch mit T-Nuten ausgetauscht. Anschließend wird die Maschine erneut kalibriert, und schon kann es losgehen. Die Bedienung bleibt wie gehabt und die Fräsergebnisse sind ebenfalls gut.

Nach dem Druck

Ist der Druck abgeschlossen, kühlen der Extruder und der Tisch ab. Erreicht der Tisch eine Temperatur von unter 40°

Preis: um 1500 Euro

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Renkforce RF1000 3D-Drucker

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing. Olaf Thelen
Autor Dipl.-Ing. Olaf Thelen
Kontakt E-Mail
Datum 19.07.2016, 15:19 Uhr
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