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Kategorie: Bohrmaschinen

Einzeltest: Fein BOP 10-2


Fein Zweigang-Bohrmaschine BOP 10-2

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So wie ein Papiertaschentuch umgangssprachlich „Tempo“ oder ein Winkelschleifer „Flex“ genannt wird, müsste eine elektrische Handbohrmaschine eigentlich „Fein“ genannt werden.

Bei den beiden genannten Beispielen ist jeweils der Markenname zur allgeneinen Bezeichnung für Produkte dieser Art geworden. Und zwar, weil die namensgebenden Firmen diese Produkte quasi erfunden haben. Tempo war die erste Marke, die in Deutschland 1929 Papiertaschentücher auf den Markt gebracht hat; die Firma Flex hat 1954 den Winkelschleifer entwickelt. Und beide Firmen genießen mit ihren jeweiligen Produkten auch heute noch das höchste Ansehen und definieren quasi den Qualitätsstandard für die gesamte Produktgattung. Die Firma Fein hat 1895 die elektrische Handbohrmaschine erfunden und damit das erste elektrisch betriebene Handwerkzeug überhaupt. Und bis heute steht der Name Fein für höchste Produktqualität. Warum niemand auf die Idee kommt, einfach von der „Fein“ statt von der elektrischen Handbohrmaschine zu sprechen? Keine Ahnung, gerechtfertigt wäre es auf alle Fälle. Gerade im Bereich der Elektrowerkzeuge zeichnen sich traditionsreiche Qualitätshersteller weniger dadurch aus, halbjährlich neue Produkte auf den Markt zu bringen, wie das etwa bei Computertechnik der Fall ist. Vielmehr bleiben Produkte zehn Jahre und länger im Lieferprogramm. Insofern stellt die hier vorgestellte BOP 10-2 eine absolute Neuheit dar. Sie ist das jüngste der drei seit 2010 neu eingeführten Modelle der BOP-Baureihe.

Ausstattung



Die Ausstattung der Fein BOP 10-2 ist auf den ersten Blick wenig spektakulär. Es handelt sich um eine schlichte Zweigang- Bohrmaschine mit Schnellspannbohrfutter. Als Erstes fällt der solide Koffer auf, in dem die Maschine ankommt. Der muss einzeln oder im „Set“ zusammen mit der Maschine bestellt werden. Daneben fällt das mit 5 Metern recht lang bemessene Netzkabel auf. Nimmt man die Maschine in die Hand, ist man überrascht, wie zierlich sie ist. Offenbar erlaubt die Topfbauweise eine besonders kompakte Gehäusekonstruktion. Daneben besitzt die Maschine einen Motor mit einer Leistungsaufnahme von „nur“ 500 Watt, der seine Kraft über ein Zweiganggetriebe, das in einem soliden Druckgussgehäuse sitzt, an das massive Röhm-Schnellspannborhrfutter weiterleitet. „Heimwerkermaschinen“ mit ähnlichen Bohrleistungen warten häufig mit Motoren der doppelten Leistungsaufnahme auf. Wenn es darum geht, langsam zu bohren, wird bei solchen Maschinen die Motordrehzahl elektronisch heruntergeregelt. Damit wird auch die Kühlung des Motors herabgesetzt. Im schlimmsten Fall überhitzt der Motor und die Spulenwicklungen schmelzen. Wird die Drehzahl im Wesentlichen über das Getriebe geregelt, arbeitet der Motor dagegen im optimalen Drehzahlbereich. Zwar wird im Dauereinsatz auch das Getriebe recht warm – das macht der Maschine jedoch letztendlich wenig aus.

Preis: um 340 Euro

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Fein BOP 10-2

Profiklasse

5.0 von 5 Sternen

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Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 01.11.2012, 09:38 Uhr
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