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News Kategorie: Rund ums Haus
Rund ums Haus

Der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage schont den Geldbeutel - Effizienter Heizen

11.06.2015 16:59 Uhr von Jochen Wieloch

Entgegen der landläufigen Annahme tragen die elektronischen Geräte eines privaten Haushalts kaum die Schuld an dessen oft hohem Energieverbrauch.

Fernseher, Küchenradio, Mikrowelle und Computer benötigen zwar auch ihre Energie, sind jedoch nicht die größten Energiefresser: Stattdessen verteilen sich rund 80 Prozent des gesamten Energiebedarfs in Haushalten auf Heizung und Warmwasser.

Das System optimieren

Um keine Angst vor der Nebenkostenabrechnung haben zu müssen und hohen Heizkosten vorzubeugen, empfiehlt der VDMA Fachverband Armaturen, die Heizungsanlage zu Hause vom Profi überprüfen und bei Bedarf einen hydraulischen Abgleich durchführen zu lassen. Das Energieeinsparpotenzial ist dabei sehr groß, denn ein nicht abgeglichenes System verschwendet Unmengen an Energie.

Dass ein Abgleich nötig ist, erkennen Bewohner zum Beispiel daran, dass die Heizkörper, die sich nahe der Heizungsanlage befinden, morgens schnell warm werden, während die, die weiter entfernt liegen, dazu viel länger brauchen – oder sich überhaupt nicht erwärmen. Gleichzeitig deuten Fließ- und Pfeifgeräusche in den Korpussen darauf hin, dass die Wärme ungleich verteilt wird. Um das aufzufangen, erhöhen viele die Leistung der Heizungspumpe und die sogenannte Vorlauftemperatur, sprich die Temperatur des Heizwassers zu den Heizkörpern.

Individuellen Wärmebedarf ermitteln

Oder man beginnt morgens früher mit der Aufheizung. Das bringt aber gar nichts. Tatsächlich ist das Hochdrehen für das System eher ungünstig: Zum Beispiel arbeitet die Heizpumpe dann noch stärker als eigentlich nötig und frisst so noch mehr Strom. Der Fachmann sorgt wieder für Effizienz, indem er zunächst den Wärmebedarf für die einzelnen Räume ermittelt. Auf dieser Grundlage bestimmt er dann, wie viel Wasser der jeweilige Heizkörper benötigt.

Mit den ermittelten Werten werden die Thermostatventile exakt eingestellt. So kann sich die Wärme gleichmäßig im Haus verteilen. Die Heizungspumpe benötigt weniger Strom und der Wärmeerzeuger weniger Öl und Gas . Je nach Fall lassen sich dadurch zwischen 10 und 20 Prozent Energie im Jahr einsparen. Und natürlich sinkt der CO2-Ausstoß. Mehr Informationen zum hydraulischen Abgleich, der laut VDMA in rund 90 Prozent aller deutschenHaushalteein großes Einsparpotenzial birgt, gibt es unter http://arm.vdma.org.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 11.06.2015, 16:59 Uhr
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