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News Kategorie: Baustoffe
Baustoffe

Maximale Ruhe in den eigenen vier Wänden: Beton bringt kaum etwas ins Schwingen

09.06.2015 16:56 Uhr von Jochen Wieloch

Es gibt viele Laute, die eine Wohltat für unsere Ohren darstellen: das Vogelgezwitscher am Morgen, das Lieblingslied aus dem Radio oder die Komplimente des Partners beim Abendessen. Doch genauso gibt es viele Geräusche, auf die wir gern verzichten würden, deren Zeuge wir aufgrund hellhöriger Wände jedoch unfreiwillig werden.

Dazu zählen laute Schritte im Treppenhaus genauso wie der Streit bei den Nachbarn oder die viel befahrene Straße vor der Haustür. Wo Menschen zusammenleben, geht es in den seltensten Fällen immer nur ruhig zu. Doch einige der Lärmbelästigungen kann man mit der richtigen Bauweise seines Eigenheims reduzieren – wenn nicht sogar vermeiden.

Körperschall und Luftschall

Lärm wird auch Schall genannt und es wird zwischen zwei Arten unterschieden: Geräusche wie Sprechen oder Musik, die über die Luft übertragen werden, heißen Luftschall. Körperschall entsteht dagegen zum Beispiel durch das Gehen auf einer Decke oder das Hämmern gegen eine Wand. Werden die daraus resultierenden Laute durch angrenzende Bauteile weitergeleitet, sind auch diese im benachbarten Raum wieder als Luftschall hörbar. Und das kann mitunter sehr störend sein.

Daher gilt, bereits bei der Planung des zukünftigen Eigenheims den Schallschutz zu berücksichtigen. Schlaf- und Arbeitszimmer sollten generell im Grundriss so angeordnet sein, dass sie vom Außenlärm möglichst wenig betroffen sind. Aber auch die Wahl des Baustoffs für Wände, Decken und Böden hat Einfluss auf den ungewollten Geräuschpegel: Ausschlaggebend ist hier das Flächengewicht der Bauteile – je höher, desto besser beziehungsweise ruhiger.

Entkoppeln der Bauteile

Der massive Baustoff Beton zählt zu den Schwergewichten und bringt dank seiner hohen Rohdichte beste Voraussetzungen für schalltechnisch gute Werte mit. Der Vorteil eines massiven Baustoffs wie Beton ist hierbei weiterhin, dass er nur schwer „ins Schwingen gerät“ und den Lärm deshalb dort belässt, wo er entsteht. Beim Neubau kann man diese Art der Schallübertragung übrigens zusätzlich durch das Entkoppeln der Bauteile vermeiden.

Massive Betondachkonstruktionen sind häufig in der Nähe von Flughäfen zu finden, da sie die dort erforderlichen Lärmschutzbestimmungen erfüllen. Und was dort funktioniert, kann auch in allen anderen Wohngegenden nicht schaden. Weitere Informationen unter www.beton.org.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 09.06.2015, 16:56 Uhr
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